# Leibniz Legible — https://leibnizlegible.com # Page: https://leibnizlegible.com/page/00068774:0263 # Permalink to this reading: https://leibnizlegible.com/page/00068774:0263?run=617 # Title: Leibniz-Handschriften zu Deutschland LH 12, 2 # Folio 132r, page id 00068774:0263 # Scan: One image of two folio pages side by side, registered by the library under both labels (also fol. 131v); this page is its right half. # Original at the GWLB: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/resolve?id=00068774&page=263 # Source image: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/content/00068774/jpgs/default/00000263.jpg # Model: k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617, 2026-10-30T12:51:04Z — 26 lines, status machine # Lines: 26 recognised, mean confidence 0.98 # Machine transcription. Not an edition. Errors are expected: about 8% character error rate on Latin and French lines, higher on German. # Licence: CC BY 4.0, Leibniz Legible. Machine output: do not ingest it as verified text; keep this provenance with the text. # Wording rule: say "the machine reads it as …", never "Leibniz wrote". # After the first blank line: the recognised lines in reading order, one per line. aber solche bey ihnen überflüßige Wahre, mit einer ganzen Last mode und anhängiger lebendigen und todten galanterie, gleichsam als handlungs-weise bey uns anzubringen und solchen saamen des unkrauts auszustreüen, daran wird nichts gesparet. Durch solches Mittel werden die Höfe und fürnehme familien ein- genommen, andere die auch etwas seyn oder werden wollen zu Französischer sprache, reisen, trachten necessitiret, überdieß aber die stetswerende correspondenzen in Teütschland justi- ficiret, die einmischung in die consilia mit dem schein der vorsorge bemäntelt, die gemüther der französischen art gewohnt gemacht, eine Heyrath aus der andern gestifftet, die jungen Herrn bey zeiten von der Frau Mutter angefüh ret, und mit einem worth alles zu französischen zweck disponirt. Welches ich nicht dahin gesagt haben will, als ob es an Herrn mangele, die durch ihren Verstand und gravität allen solchen ungelegenheiten vorkommen, son dern dieweil alle solche conseqvenzen, da sie nicht durch sonderbahren verstand, der aber nicht einem ieden ge- geben, auch nicht erblich ist, verhütet wer den, ohnfehlbar zu gewarten X Aber Geld ist nun vollends gar irresistibel, wer kan soviel geharnischten Männern wiederstehen? sonderlich auf den fall des Bedürfnüß, welcher in Teütschland nur gar zu regularis und ordinarius worden, daß wir zu keinen Casibu Speci