# Leibniz Legible — https://leibnizlegible.com # Page: https://leibnizlegible.com/page/00068780:0014 # Permalink to this reading: https://leibnizlegible.com/page/00068780:0014?run=617 # Title: Leibniz-Handschriften zu Österreich LH 13 # Folio 7v, page id 00068780:0014 # Scan: One image of two folio pages side by side, registered by the library under both labels (also fol. 8r); this page is its left half. # Original at the GWLB: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/resolve?id=00068780&page=14 # Source image: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/content/00068780/jpgs/default/00000014.jpg # Model: k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617, 2026-10-30T12:51:04Z — 44 lines, status machine # Lines: 44 recognised, mean confidence 0.93 # Machine transcription. Not an edition. Errors are expected: about 8% character error rate on Latin and French lines, higher on German. # Licence: CC BY 4.0, Leibniz Legible. Machine output: do not ingest it as verified text; keep this provenance with the text. # Wording rule: say "the machine reads it as …", never "Leibniz wrote". # After the first blank line: the recognised lines in reading order, one per line. h ranckische und andere Crais und hülffsVölcker der Frey et die von Waldeck. Die Pohlen der König selbst, und unter ihm der groß Feldherr Iablonofs ky und der Unterfeld Herr Si mien auss dabey der Fürst Leibomirskus auch ein klein Corpus Commendiren gewiß ists, und aus unterschiedenen Listen der Regimenter so viel zu nehmen gewesen, daß die Christliche macht sich auff 80 bis 86000 man erstrecket, und obschohn dafür gehalten wird, daß der Türcken über 100 oder wie etliche wollen 150 tausend gewesen, so ist doch ein großes theil derselbigen nicht recht zue action kommen, auch viele Krancken unter ihnen, und wegen groß wieder Rothen nicht und allerhand ungelegenheiten der langen belägerung pferd, und Menschen sehr matt gewesen, also daß die Christliche macht der hrigen fast gleich geschäzet werden können. Und hat man gott änderlich zu dancken, daß er den Türcken die augen verblendet, also daß sie vrs sucenses erwartet; wenn sie auch deßen ja erwarten wollen, und ihr läger mit tieffen graben brust weh und schanzen, nach art der Christlichen circumvationen ver- wahret, und darinn stehen blieben würde man hätte sie so geschwind nicht haben dorriren können, und also Wien, welches sich mit noch etliche wenige tage halten können, in des succurses angesicht verlohren gehen müßen, welches aber Gott anders geschickt Nachdem es nun zur action kommen, haben die ChurSächse und Kayserliche auf der lincken seite zu erst getroffen, als welche auch dem feind zu erst genahm. Die beyde Hannoverische Prinzen nachdem sie hin und hehr geritten, umb alles zu sehen, haben sich endtlich bey dem Kayserlichen Regiment des Grafen Raback attactriret, dieweil man aus vielen umbständen wahr genommen daß gegen über der groß visiv selbst gestanden, wie es denn am selbigem orthe zimlich scharff hehrgangen, als da sich die Prinzen mit ihrer suite, welche alle rothe Camarrirte rochte gehabt, wohl destingirt, und von dem Grafen Rabbata hernach sehr gerühmet worden. Es ist aber der obriste Palaut, so vor diesen i die Hanoverische trouppen in Candia geführet, aniezo Ihr Durchl1 garde zu fuß zu Hanover commendiret gehabt, und dem eltisten Prinzen mit gegeben worden an der Prinzen seiste durch die rechte ernst geschoßen worden, und des andern tags im Closter Neüburg gestorben. Der Churfürst von Sachsen ist mit einem pfeil am Backen gestreiffet worden.