# Leibniz Legible — https://leibnizlegible.com # Page: https://leibnizlegible.com/page/00068782:0145 # Permalink to this reading: https://leibnizlegible.com/page/00068782:0145?run=617 # Title: Leibniz-Handschriften zu Preussen LH 19 # Folio 66r, page id 00068782:0145 # Scan: One image of two folio pages side by side, registered by the library under both labels (also fol. 67v); this page is its right half. # Original at the GWLB: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/resolve?id=00068782&page=145 # Source image: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/content/00068782/jpgs/default/00000145.jpg # Model: k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617, 2026-10-30T12:51:04Z — 60 lines, status machine # Lines: 60 recognised, mean confidence 0.91 # Machine transcription. Not an edition. Errors are expected: about 8% character error rate on Latin and French lines, higher on German. # Licence: CC BY 4.0, Leibniz Legible. Machine output: do not ingest it as verified text; keep this provenance with the text. # Wording rule: say "the machine reads it as …", never "Leibniz wrote". # After the first blank line: the recognised lines in reading order, one per line. verordnet, davon er repetitis sumtionibus hernach völlig genesen. Die Medici haben anfangs des weibes gespottet, hernach aber sie nach ge¬ meiner Saalbaderischer arth vor eine Hexe gehalten, er Fioravante aber, so unter andern gegenwertig war, that sich gleich anfangs zu dem weibe, redete freündtlich mit ihr, und brachts dahin daß sie ihm gegen eine recompens ihr secretum communicirt, so in einem eignen unpraeparirten nur gestoßenen und in Wein eingenommen Kin mir oder Traut gestanden, so er hernach ein in dieser kranckheit soucien eines unvergleiches remedium zu seyn befunden. Solten wir derowegen unserm eingebildeten Methodo Medendi und darauff fundirten compositionibus und recepten nicht zuviel trauen, sondern die Natur fleißiger onsuliren, und die jenigen suppenheit es gerne onst verächtliche, ja auch wohl narrische extravagante Leüte, so mit der Natur mehr als wir umbgange 30) Es ist gleichwohne dieUralte dort zu curiren, deßwegen in simplicibus beschreiben, beschic standen und haben unsre vorfahren, sonderlich die haber und andern Orientales eine incompacabel bestere cognition der simplicium gehabt, als eir, aber aber aber aber Mutter gentessine Medicis vixires, sagt plium, non tamen sine Medicina. So länger ulte matris und patresaimilias aus ihren Calen- dern und Memorialien, oder auch gedacht umb ihre d vestiqven land mittel herfür gesucht, und ih ind und gesind, und Nachbarn damit geholffen, ist die Medicina simplicior sed realior gewesen, Nachl e em sie aber zur Kunst worden, und gewiße Leüte davon profession gemacht umb sich zu ernehren, auch wohl mächtig und reich zu machen, sind fuci, fraudes, monop monopolia, enudiationes,odia, provisiones und unzehlich andre malae artis eingreißen, nicht weniger als bey andern Handthierungen, da doch vita hu vita cumana, res sumpta et nullis commerciis subjecta seyn solte. Gleichwohl müßen unter deßen groß und klein, Fürst und Bauen, diese manches undinatoris genade leben, und vielen sich mit ein ander zanckenden Tyramen und hervorffte, die mit seinem Leben handlen, und Uns nicht anders achten, als die Spanier im Berg Potosi die Schwarzen v vor Angola, so ihnen nur zum instrument dienen, Gold und silber auch mit ihren untergangenen aus den einen zulang. Ich weis daß kein Fürst, kein roßer Herr kein reicher Man sey, der nicht an sich, oder den seinigen dergleichen mehr als ihm lieb erfahren, und dennoch stand wir soblünd oder so gewesolut, daß wir dieses doch abzuschütteln, das herr nicht e eine collectändliche Angelanden, theils, oder d Verlegenen seyn h x