# Leibniz Legible — https://leibnizlegible.com # Page: https://leibnizlegible.com/page/00068782:0153 # Permalink to this reading: https://leibnizlegible.com/page/00068782:0153?run=617 # Title: Leibniz-Handschriften zu Preussen LH 19 # Folio 70r, page id 00068782:0153 # Scan: One image of two folio pages side by side, registered by the library under both labels (also fol. 69v); this page is its right half. # Original at the GWLB: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/resolve?id=00068782&page=153 # Source image: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/content/00068782/jpgs/default/00000153.jpg # Model: k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617, 2026-10-30T12:51:04Z — 56 lines, status machine # Lines: 56 recognised, mean confidence 0.93 # Machine transcription. Not an edition. Errors are expected: about 8% character error rate on Latin and French lines, higher on German. # Licence: CC BY 4.0, Leibniz Legible. Machine output: do not ingest it as verified text; keep this provenance with the text. # Wording rule: say "the machine reads it as …", never "Leibniz wrote". # After the first blank line: the recognised lines in reading order, one per line. Geheim zuhalten, so mit nuzen ins große geschehen soll, und dafern solches nicht geschehen kan, muß man nothwendig bey der hohen obrigkeit hülffe suchen, und auch dergestalt verfället man in den andern weg en. H. Ab nun schohn viel guthe dinge anzugeben, und deswegen etwa privilegia zu erhalten, so deücht mich doch nach vielen hin und hehrdencken, daß nichts dazu dienlicher beständiges thunlicher alverträglicher geständigen als die Unternehmung der Seiden vielen die Teütschland und andern Reichs und Kayserl. Landen. Denn erstlich ist s eine löbliche sach, dadurch große Nahrung in Teütschland verm dadurch den Vaterland ein großer dienst gethan eine Neüe und briefliche Nahrung un n und in Teütschland versezet, manchen arme aufgeholffen würde. Vors andere so ist sie nach einem Neües und noch nirgend mit gebührenden nachdruck vorgenommen worden, ob schohn hinu wieder guthe Proben geschehen. Dürffte auch ohne dergleichen Vorschlag noch lange liegen bleiben. Vors, dritte, so ist die sach sehr thunlich. Man kan den Maulbeer-sa bey Millionen haben. Die Bäume wachsen geschwind und weil man bey ihm nichts als das haub suchet so hindert das illima nicht, wird auch keine lange Zeit erfordert, zweitens ist die sach außträglich denn man hat bereits die Probe, daß Teütschland refliche feste und schehen werde geben, und ist also weilen sich mehr vor der hand, da zumahl Meur seide, außstechen würde, die wir ein Nachs dagegen zu achten, also daß nicht allein ganz mischland mit dieser so schöhnen wahre zu versehen, sondern auch noch außerhalb ein großer handel damit zu treiben. wegen privilegirung und ostroy wäre beqve zu überlegen, welches der Clägern ob hin und wieder durch ganz Teütschland von der hören obrigkeit dienliche pläze zu exemplanzung der WeisenMaulbeer bäume ihn anzuweisen, mit dem bedeuten, daß us, und sonst den andern dergleichen nicht zu zu laßen, weilen doch da niemands bisher sich deren angenommen; und also das privileßam privationen niemand schädlich noch beschwehrlich. Oder man iederman die verlangtung frey geben, ecke den privilegio allein die sambarung des Blätter gegen geweßen billigen Gruß vorbehalten wolte. Welches leztere, zwar leidlicher eyn müße, aber hernach zu gänzlicher eludirung des privilegii gereichen möchte eine schwehre mißliche sache ist.