# Leibniz Legible — https://leibnizlegible.com # Page: https://leibnizlegible.com/page/00068782:0215 # Permalink to this reading: https://leibnizlegible.com/page/00068782:0215?run=617 # Title: Leibniz-Handschriften zu Preussen LH 19 # Folio 97r, page id 00068782:0215 # Scan: One image of two folio pages side by side, registered by the library under both labels (also fol. 100v); this page is its right half. # Original at the GWLB: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/resolve?id=00068782&page=215 # Source image: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/content/00068782/jpgs/default/00000215.jpg # Model: k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617, 2026-10-30T12:51:04Z — 70 lines, status machine # Lines: 70 recognised, mean confidence 0.93 # Machine transcription. Not an edition. Errors are expected: about 8% character error rate on Latin and French lines, higher on German. # Licence: CC BY 4.0, Leibniz Legible. Machine output: do not ingest it as verified text; keep this provenance with the text. # Wording rule: say "the machine reads it as …", never "Leibniz wrote". # After the first blank line: the recognised lines in reading order, one per line. Entwurff Ihme von Gottes Fridrich König in Preüßen Gnaden Obwohl männiglich bekand, was maßen Wir von anfang unser Regirung uns alles Deßen so zu erhebung der Ehre Gottes Schuz und beförderung der wahren Religion auch Hand habung ohngefärbter Gottesfurcht und Christlichen Wandels gereiffen kan, eiferigst angenommen. Die Un Christlichen Dvelle, entheiligung des sabbats und ander ärgerliches wesen abzustellen Uns bemühet, zu hülfft der Amen verfaßungen gemacht, frembden umb des glaubens willen vertriebenen und Nothleidenden Unter die Arme gegriffen, eine gethan, so wir denn entschrifftlichen hohen obreigkeit Amt und obliegenheit gemäß erachtet So haben wir Uns dennoch, ferner allezeit angelegen seyn laßen in dergleichen guthen vorhaben weiter zu gehen, und nunmehr auch aus Danckbarkeit vor die göttlichs und leicht leicht thaler in behr achtung daß uns gott vor andern Evangelischen Teutschen Fürsten die gelegenheit hier zu gegeben; auff mittel und wege zu dencken entschloßen; wie das rechte Christen thun, und reine Evangelium durch wohlgefaßete Missiones zu entlegenen und noch im finsterniß winden Bölckern mehr und mehr gebracht, auch aida durch Gottes seegen und gede ihn eingeführet, gepflanzet, und außgehret werden möge. Damit der Christlichen Liebe und Schuldigkeit ein gnügen gethan, mithin auch Der unbegründete Vorschafft als ob die Evangelischen sich der Bekehrung nicht gnugsam annehmen desto beßer wir nöthig erachtet w x abgelehnet werde. zu welchem Ende dann nöthig zu verstande Wohlgesinneten Personen besorgung des wercks auf dengleichen tängelligen stäncken, taugliche subjecta zumahl unter der jugend an den missionibus auffzusendern, so und fast zu machen, wie unter aufürderung und unterweisung einiger in Sprachen wißenschafften und sonderlich christlichen wandel belobeter, und bewehrter personen, förderlichst als rechtschaffene au mit Apostolischen außgezieret, und beqvem werden Morgen vermittelst eines vernünfftigen Betrags unverpflichen Handels, liebbeichen Christlichen bezeigens auch zu reichender Kundschafft Proposita Fidei per agatio virtias apud Sinerses 1781. Seegarius und Unser vorhabens, die wir noch leztens so kräfftig empfunden. bey unser societät der wißenschafften die besort gnug dieses wercks, und sonderlich propagationem fidei per scientias so (nacht ettlicher gnade) Dahe das beste außere Mittel allergibst aufzutragen und die umb künfftig durch