# Leibniz Legible — https://leibnizlegible.com # Page: https://leibnizlegible.com/page/00068782:0290 # Permalink to this reading: https://leibnizlegible.com/page/00068782:0290?run=617 # Title: Leibniz-Handschriften zu Preussen LH 19 # Folio 134v, page id 00068782:0290 # Scan: One image of two folio pages side by side, registered by the library under both labels (also fol. 135r); this page is its left half. # Original at the GWLB: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/resolve?id=00068782&page=290 # Source image: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/content/00068782/jpgs/default/00000290.jpg # Model: k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617, 2026-10-30T12:51:04Z — 38 lines, status machine # Lines: 38 recognised, mean confidence 0.95 # Machine transcription. Not an edition. Errors are expected: about 8% character error rate on Latin and French lines, higher on German. # Licence: CC BY 4.0, Leibniz Legible. Machine output: do not ingest it as verified text; keep this provenance with the text. # Wording rule: say "the machine reads it as …", never "Leibniz wrote". # After the first blank line: the recognised lines in reading order, one per line. die Göttliche praecedenz habe dieses wie andern vortreffliche und roße dinge dem Könige in Preüßen vorbehalten c Es hat der weiland berühmte Churfürst zu Maynz und Bischoff zu Würzburg, Johann Philipp von Schönborn ohnweit Würzburg eine malbeer-plantagie zugefangen, und seide machen laßen. Ein gleiches hat der vortrefliche Churfürst zu Pfalz Carl Ludwig vorgehabt. Man ist auch im Würtemberger Lande damit umbgangen, aber die da zwischen kommene Todesfälle und Kriege, auch andere verwirrungen haben all solch guth vorhaben unterbrochen Nachdem nunmehr auch viel Reformirten aus Franckreich in die Schweiz und in Teütschland kommen, haben Sie unter andern guthen wercken auch dieses in etwas fürgenommen, dergleichen auch einige Teütsche gethan Aber alle nur mit einem geringen alß daß zwar die gewißheit adurch erscheinet des Nuzens Bothen seyn. Aber nichts großes noch offentliches darauß er d Nun sind gleichwohl die Nuzbarkeiten die dießfals auß einer wachsen rechten anstalt in das gemeine wesenfließen würden überauß großinmußen die Seide eine kostbare und doch dabey currente wahre, die so guth als baares geld, alß das werck einer außtraglichen und unerschöpflichen fundgrabe zu dergleichen, da auch wolle und Flachs mit mühe von Menschen geschonnen werden müßen, spinnet uns hier das thier den faden, welcher sowohl angeleget, daß das ganze Haüßlein aus einem Faden bestehet. Die Seide gehet allen andern materien die zu dergleichen gebrauch gewidmet, an phohnheit, reinigkeit, leichte, und festigkeit für. Es wird auch der werden Seide eine überauß große menge in diesen Landen verbrauchet, Und ist gewiß daß die Seiden Manufacturen nicht wenig alhier durch die theürung und den mangel der fremden tüchtigen rathen sei gehindert werden. Als daß vor eigener Seiden zielung schwehrlich auff die wortheile der frembder toffen bey uns zu gelangen, Es würde auch dadurch viel ohngebauetes Land zu nuz gemacht, maßen bekand, daß dieser Maulbeerbaum eben nicht schwehr fort zu bringen, denn an den besten grund gebunden. Es würden viel Menschen in Neue Arbeit gestehet, die sonst die Zeit unmöglich zu bringen. Bey der fütterung und wartung der Würme, können alte Leüte, Kinder, und andere die sonst wenig arbeiten, anhand gehen. Die Hoffelung geschicht