# Leibniz Legible — https://leibnizlegible.com # Page: https://leibnizlegible.com/page/00068782:0367 # Permalink to this reading: https://leibnizlegible.com/page/00068782:0367?run=617 # Title: Leibniz-Handschriften zu Preussen LH 19 # Folio 173r, page id 00068782:0367 # Original at the GWLB: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/resolve?id=00068782&page=367 # Source image: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/content/00068782/jpgs/default/00000367.jpg # Model: k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617, 2026-10-30T12:51:04Z — 29 lines, status machine # Lines: 29 recognised, mean confidence 0.93 # Machine transcription. Not an edition. Errors are expected: about 8% character error rate on Latin and French lines, higher on German. # Licence: CC BY 4.0, Leibniz Legible. Machine output: do not ingest it as verified text; keep this provenance with the text. # Wording rule: say "the machine reads it as …", never "Leibniz wrote". # After the first blank line: the recognised lines in reading order, one per line. s Wir Friederich von Gottes Gnaden König in Preussen, Marggraf zu Brandenburg des Heyl. Köm. Reichs Erzkammerer und Churfürst, Souver Prich von Oranien, zu Magdeburg, Elene, Jülich, Berge Stettin, Pommern, der Cassuben und wenden, auch Schloßen zu Croßen Herzog, burggraf zu Nürnberg, Fürst zu Halberstadt, Münden und Cammers, Graf zu hohen Zollern, Ruppin, der Marek, Kavenberg, Hohenstein, Lingern, Mörß, bühren und Lehrdam, Marquis zu der Vehre und vliissingen, Herr zu Revenstein, Lauenburg und bütau, auch Arleÿ und Breda. Thunkund. und bekennen hiermit für uns, Unsere Erben und Nach¬ kommen könige in Preusser als Marggrafen und Chur Fürsten zu Brandenburg, auch sonst gegen jedermänniglich. Nachdem wir vor einiger zeit zur beförderung der Ehre Gottes, und des gemeinen Bestens eine Societät, der wissenschafften, in Erkäntnüs der Natur, Untersuchung der Kunstwecke und Verbeßerung der Studien in unsern hiesigen Residenz Stätten fundirt und gestifftet, auch selbige nicht nur mit einigen Concessionen und Pri¬ vinlegiren bereits würklich begnädiget, sondern auch ferner geneigt sey derselben in dienlichen bege- barheiten hülfliche hand zu bieten. Und uns nun dieselbe aniezo allerunterthänigst vortragen lassen, auch durch verschiedene Proben dargethan, daß die Wei ßen MaulbeerBäume und folglich die Seyde in unserm Landen zu erziehen practicabel seyn. Als haben