# Leibniz Legible — https://leibnizlegible.com # Page: https://leibnizlegible.com/page/00068782:0373 # Permalink to this reading: https://leibnizlegible.com/page/00068782:0373?run=617 # Title: Leibniz-Handschriften zu Preussen LH 19 # Folio 176r, page id 00068782:0373 # Scan: One image of two folio pages side by side, registered by the library under both labels (also fol. 177v); this page is its right half. # Original at the GWLB: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/resolve?id=00068782&page=373 # Source image: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/content/00068782/jpgs/default/00000373.jpg # Model: k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617, 2026-10-30T12:51:04Z — 45 lines, status machine # Lines: 45 recognised, mean confidence 0.96 # Machine transcription. Not an edition. Errors are expected: about 8% character error rate on Latin and French lines, higher on German. # Licence: CC BY 4.0, Leibniz Legible. Machine output: do not ingest it as verified text; keep this provenance with the text. # Wording rule: say "the machine reads it as …", never "Leibniz wrote". # After the first blank line: the recognised lines in reading order, one per line. Wann die Bäume um den Stamm an der wurzel herum jährlich dreymahl etwan eine hand- oder 4 finger breit auf geräümet werden, daß im Frühling die admill und Merzen Wegen beßer ein dringen; im Sommer das Unbraut nicht die wenige feuchtigkeit so durch wegen kommt an sich ziehe, und im winter, da man im Herbst so es seyn kan mit oben darauf gestraut, die fette feuchtigkeit zu der wurzel lauffe; so trägt der baum desto mehr und größere beätter. Ich hab es auf das alterum tantum dadurch getrieben. Ein baum der 6 U0 blätter getragen trug wegen dieser wortung 12 U. Im Sommer begießen müg der grösten seye, etwan zweymahl jährlich, doch so daß mit einem fingerdicken Eisen löcher gemacht werden, daß die feuchtigkeit so treff ein dringe als es nöthig kan diß begiessen mit waßer geschehen das einige tage über miß gestanden ist es desto besser. Sollten die Wurzel eines baumes nicht tiefliegen solegt man dürres gros auf die aufgeräumti de, daß die Sonnen sitze nicht so austrokne. Wann man die Bäüme einzeln in reichen, und nicht in Hecken sezen will, so werden sie viel schöner wachsen wann man ihnen keines Crone list auf nur einem Stein, wie man sonst die obstraume zierlich wachsen lässt, sondern mit gabeln als dann wann das aufsteigen des Staffes an einem durch etwas verhindert wird, so geht es am ende die Hecken muß man alle dreÿ jahr fast auf der Erde wegschneiden, oder wann man die blätter samlet, äste und blätter zugleich abnehmen sonderlich die über das spatium so die heb einnehmen soll herauslauffen wollen. an den bäumen kan man ingleichem wann die würmer sich das letzte mahl gehäutet, ganze vorige abschneiden, und ihnen vorlegen, doch mit der behutsamkeit im schneiden, daß man nach bey einem aug abschneidet, so in die Höhe will, sonst wird ein selhamer gewächse werden. und wann die würme zu klein, die äste aber zu graß, dünken nicht allein die äste viel zu tod, sondern sie müssen gar zu lange suchen, biß sie vom abgefrewenen auf auf den neuen kommen, wenigstens versaümet sich eine Parten und bekomt nicht genug, oder gleich viel zu fressen, und bleib dahin