# Leibniz Legible — https://leibnizlegible.com # Page: https://leibnizlegible.com/page/00068782:0374 # Permalink to this reading: https://leibnizlegible.com/page/00068782:0374?run=617 # Title: Leibniz-Handschriften zu Preussen LH 19 # Folio 176v, page id 00068782:0374 # Scan: One image of two folio pages side by side, registered by the library under both labels (also fol. 177r); this page is its left half. # Original at the GWLB: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/resolve?id=00068782&page=374 # Source image: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/content/00068782/jpgs/default/00000374.jpg # Model: k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617, 2026-10-30T12:51:04Z — 45 lines, status machine # Lines: 45 recognised, mean confidence 0.96 # Machine transcription. Not an edition. Errors are expected: about 8% character error rate on Latin and French lines, higher on German. # Licence: CC BY 4.0, Leibniz Legible. Machine output: do not ingest it as verified text; keep this provenance with the text. # Wording rule: say "the machine reads it as …", never "Leibniz wrote". # After the first blank line: the recognised lines in reading order, one per line. Die Würmer werden über Winter in gerollte Leinwed in einer Schachtel besser in kalten als in warnen orten bemahrte. Ich hab zur Probe etlich hundert ovula den ganzen winter in der Kälte auf dem boden stehen lassen einbedellt, und sind doch ausgebrochen. Der Saame wird bester auf Camelot oder anders dergleichen Zeüg von den wien gelegt, oder bey leuten die alles ohne kosten haben wollen auf Binsen. Doch müssen die binsen liegen, und den camelot, den man viel Jahrgebrauchen kan, kan man an die wand hängen, welches beßer ist, weil der wurm mit seiner unreinigkeit den Saamen nicht so besprüzen kan, wann er an der wand hängt die Würmer muß man nicht eher auskriechen lassen, biß die Helm blätter haben so groß als ein 4 gr. stück, also daß über den er sten keinn noch zwey andere heraus sind, so menagirt man viel blätter die an dem gebliebenen keine immer hervorkommen. wann man die Hecken wohl begiessen lässt. wann im frühling der regen ausbleibt, Kriegeman mehr und geschwänderen Vermachs der zweigstitzen, die man im merschonen muß im beat-pflicken. wann man sie auskriechen lässt, ist eine mit gleichen Hize gefüllte Stube, besser als die Sonne. Nur daß sie in eine grössere Schachtel getahn werden und dünne von einander das Papier mit eingestochenen löchern, ist gut auf dem Saamen, wenn er ausgetriechen soll, aber es muß diejenige Seite auf den Saamen gelegt werden, dan die Spize, so die löcher ge¬ macht hineingegangen, nicht wo sie heraus gegangen. Darnach sind die löcher lieber zu groß als zu klein. was den ersten tag auskrieht, von dünn- gelegten Egern ist das stärkste und beste theil von dieser Jahreszucht, die müssen gantz allein bleiben und gefüttert werden, von diesen muß man auch den Saamen aufs künfftige behalten. Man muß auch unter diesen Erstlingen nur diejenigen nehmen so selbsten aufsteigen.