# Leibniz Legible — https://leibnizlegible.com # Page: https://leibnizlegible.com/page/00068782:0383 # Permalink to this reading: https://leibnizlegible.com/page/00068782:0383?run=617 # Title: Leibniz-Handschriften zu Preussen LH 19 # Folio 181r, page id 00068782:0383 # Scan: One image of two folio pages side by side, registered by the library under both labels (also fol. 180v); this page is its right half. # Original at the GWLB: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/resolve?id=00068782&page=383 # Source image: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/content/00068782/jpgs/default/00000383.jpg # Model: k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617, 2026-10-30T12:51:04Z — 51 lines, status machine # Lines: 51 recognised, mean confidence 0.93 # Machine transcription. Not an edition. Errors are expected: about 8% character error rate on Latin and French lines, higher on German. # Licence: CC BY 4.0, Leibniz Legible. Machine output: do not ingest it as verified text; keep this provenance with the text. # Wording rule: say "the machine reads it as …", never "Leibniz wrote". # After the first blank line: the recognised lines in reading order, one per line. f können also (Mayt der sonst ohnsterbliches lob auch bey den scienzen leicht dadurch vermehren; inmaßen bekandt daß die grösten Könige neben andern treflichen thaten auch wegen beförderung der wißenschafften gelobet worden. h muß mich nun aller unterthänigst beuhrlauben, in dem meine bedienung bey des Churfürsten zu Braunschweig Meines gnädigsten Herrn drächlich und meine ordinari geschäffte, eine längere abwesenheit nicht leiden, und kaum diese lange entfernung gelitten; ja ich zwar ehe abgefertiget zu werden gehoffet, solches auch an E. Märde nicht gehoffet, dergeschäffte lauf aber nicht leiden wollen. Wenn ich es nicht bey mir vor unverantwortlich und fast schimpflich gehalten hätte, wofern Dieses Werck der societät länger erliegen bleiben, müßen so hätte ich immer mehr bey meinem Alter und zustand, ein halb jahr wie dießmahl auch vor ein großes Sacrificiren wollen Ich habe von 1700 an umb des publici willen, ein zimliches theil der zeit und nicht wenig fleiß, hierauf gewendet, und dabey vielleicht ein großes an meinem Interesse versinnet. Es gereüet mich aber alles nicht weil ich einen guthen außgang mit gottes hülffe vermuthe, und mich mit der hofnung tröste, es werde p wenüest mein guther will und fleiß ade, aufgenommen, und deßen wohlgemeintes ziel durch Königliche autorität erreichet werden Solche Gnade werde auch abwesend darinn spühren, wenn r. E. Königliche May' wie Sie bey der fundation, und dabey gegebenen instruction alle ist resolviret gehabt, so wohl die gelehrten Knecht ohne dienstler und objens variosis als Mathesi, Opticis, Mechanicis, Physicis, Historices an die societät nach gelegenheit zu weisen, alß auch Sie und ihre Memoria zu magis serii zu ziehen als bey Baüwesen, Feldmeßen Waßerwage ein trockung des Landes einrichtung anaaß wegen und gewichts anstalt w gegen feuer und Waßerschaden auch andern begebenheiten daran gelegen mit seiner Academie negale wieder können in Franckreich sowohl in axime servis als magis curiosi gethan geleget. Durch welchen weg die Societät gelegenheit erlangen würde, so wohl E. (§. 14.) Mayt und dem publico, als auch ihrem fundo und proposito beßer zu statten zu kommen, mithin auch mehr wackere Leüte an sich zu ziehen. Welches auch zu verlangten Zweck durch die krafft und auff eines oder andern königlichen worthsleicht zu erhalten Ich wündsche daß der Allmächtige Gott Ew. Mayt zu gantz we der Evangelischen Religion und dero Lande auch insonderheit der Wißenschafften besten und flos bey langen Leben und guther gefundheit eine fernere, beglückte Regirung verleihen wolle. Königlichen Mayt Berlin den 25 April 1783 Und ich verbleibe Lebenszeit allerunterthänigster Diener Gottfried Wilhelm Leibniz