# Leibniz Legible — https://leibnizlegible.com # Page: https://leibnizlegible.com/page/00068783:0086 # Permalink to this reading: https://leibnizlegible.com/page/00068783:0086?run=617 # Title: Leibniz-Handschriften zu Sachsen LH 20 # Folio 43v, page id 00068783:0086 # Scan: One image of two folio pages side by side, registered by the library under both labels (also fol. 44r); this page is its left half. # Original at the GWLB: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/resolve?id=00068783&page=86 # Source image: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/content/00068783/jpgs/default/00000086.jpg # Model: k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617, 2026-10-30T12:51:04Z — 39 lines, status machine # Lines: 39 recognised, mean confidence 0.96 # Machine transcription. Not an edition. Errors are expected: about 8% character error rate on Latin and French lines, higher on German. # Licence: CC BY 4.0, Leibniz Legible. Machine output: do not ingest it as verified text; keep this provenance with the text. # Wording rule: say "the machine reads it as …", never "Leibniz wrote". # After the first blank line: the recognised lines in reading order, one per line. Wir nach reifer Überlegung dafür gehalten, daß deren zum besten einigte ohnbeschwer liche Anlagen zu machen, denn auch gewiße zu gemeinem nutz gereichende privilegia in Gnaden zu verwilligen. Die Anlange betreffend, ist uns hinterbracht worden, daß in Unterschiedenen Teütschen Landen vom Taback der vierte biß dritte pfennig genommen und der Preiß um so viel erhöhet werde. Weilen es nun eine Wahre die meist aus andern Orthen, in unsre Lande bracht wird, auch deren größeste confusion in einem Mißbrom. bestehet, dadurch die Zeit ver¬ c lohren und die Gesundheit selbst belegen diget wird, also eine mehrere Ange allerdings favorabel, so wollen wir solche dergestalt erhöhen laßen, daß was sonst zweene pfennige gegolten, anietzo 3 pfennig zu stehen komme und soll solche erhöhung, von denen so die biß herige Auflage davon gehoben, in cassam scriptatis richtig geliefert und zu ver- meidung alles unterschleifs gute anstalt gemacht werden. Eine gleiche bewand niß soll es haben mit den Tabade¬ Pfeifen und Spiel-Karten. Weil auch der Papierhandel bey bûcher-wesen und folglich bey dem Studien ein großes thut, so wollen wir hiemit die Inspection so wohl des Papier als bûcherhandels auch der Schrift und Kupfer drindereyen in Unsern Chur- und Erblanden und sonderlich auf denen Meßen Unser Societät der Wißenschafften in Gnaden aufgetragen wißen; mit Erlaubniß, weil billig, daß die der Studien genießen, etwas zu deren beforderung beytragen,