# Leibniz Legible — https://leibnizlegible.com # Page: https://leibnizlegible.com/page/00068786:0087 # Permalink to this reading: https://leibnizlegible.com/page/00068786:0087?run=617 # Title: Leibniz-Handschriften zu Braunschweig-Lüneburg LH 23, 1 # Folio 44r, page id 00068786:0087 # Scan: One image of two folio pages side by side, registered by the library under both labels (also fol. 43v); this page is its right half. # Original at the GWLB: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/resolve?id=00068786&page=87 # Source image: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/content/00068786/jpgs/default/00000087.jpg # Model: k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617, 2026-10-30T12:51:04Z — 37 lines, status machine # Lines: 37 recognised, mean confidence 0.90 # Machine transcription. Not an edition. Errors are expected: about 8% character error rate on Latin and French lines, higher on German. # Licence: CC BY 4.0, Leibniz Legible. Machine output: do not ingest it as verified text; keep this provenance with the text. # Wording rule: say "the machine reads it as …", never "Leibniz wrote". # After the first blank line: the recognised lines in reading order, one per line. man daselbst von gedachten Herrn Hertzog Anthon- Ulrichs Dürchl. die ungleiche gedancken gefaßet, ob hätten Sie mehr Hoch besagten Princen zu beharrlichen renitenz in angeregter Primogenitur und Testamentische Sache animiret, wodurch denn dieselbe bewegen worden, sowoll des Herrn Hertzogs zu Zell Durchl, in hergebrachten Vertrauen mündlich zu repraesentiren wie wenig Sie dergleichen imputation verdienet, alß auch die Er: Hertzogin zu Hannover auf dem Lusthause Herrn x 52 hausen zu ersuchen, bey dero damahls in Italien abwesenden l gemahls Durchl. Sie in andere opinion zusetzen, gestalt Sie dann auf dero begehren in einem kurtzen billet verfaßet, d was etwa des Herrn Bischoffs zu Oßnabruck, Hertzogs zu ha de 2 noren Durchl. zu dero Berehigung auch ferneren den Sachen Überlegung von zustellen seyn möchte, deßen formalia folgen de gewesen. Weiln ich vernommen, daß den Hertzog mich in verdacht hält alß wann ich Printz August gegen Ihn verhalltstreigte, et und ich derjenige wehre so Ihn gegen seinen Herrn Vater sta te, so hätte ich die Hertzogin ersuchen wollen, mich bey Ihrer er Herrn aus diesen concept zu bringen, und dem zuversichern daß so ungern ich wolte, daß man meine Kinder gegen mich verletzte, so Unrecht hielte ich es auch, daß man es bey andern thäte; Sonstwehre nicht ohn, daß Printz August mir sein anliegen geklagt, und daß mich sein Zustand sehr gedauert indem ich in meinem gewißen nicht finden könte, daß der Primz anders verfahren könte alß wie Er thäte, wolte Er anderst nicht bey den gantzen Nachwelt sich ridicule machen, und da ich in meinem Kopff nicht bringen kan, daß es practi caber