# Leibniz Legible — https://leibnizlegible.com # Page: https://leibnizlegible.com/page/00068786:0113 # Permalink to this reading: https://leibnizlegible.com/page/00068786:0113?run=617 # Title: Leibniz-Handschriften zu Braunschweig-Lüneburg LH 23, 1 # Folio 57r, page id 00068786:0113 # Scan: One image of two folio pages side by side, registered by the library under both labels (also fol. 54v); this page is its right half. # Original at the GWLB: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/resolve?id=00068786&page=113 # Source image: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/content/00068786/jpgs/default/00000113.jpg # Model: k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617, 2026-10-30T12:51:04Z — 31 lines, status machine # Lines: 31 recognised, mean confidence 0.94 # Machine transcription. Not an edition. Errors are expected: about 8% character error rate on Latin and French lines, higher on German. # Licence: CC BY 4.0, Leibniz Legible. Machine output: do not ingest it as verified text; keep this provenance with the text. # Wording rule: say "the machine reads it as …", never "Leibniz wrote". # After the first blank line: the recognised lines in reading order, one per line. Herrest Augusten des Altern Hertzogen zu Braunsch ndt Lüneburgcession des Fürstenthumbs Calenbor an seinem jüngsten Bruder herren Hertzog Georg Gottes Graven wihr Augustus Postulirter Bischoff des stiffts Ratzeburg, Herzog zu Braunschw undt Lüneburg. Jürgen hiemit allen undt jeden Unsers Fürstenthumbs Braunschweig, Calenberg, theils an¬ gehörigen officirern, Beambten, dienen undt an¬ gehörigen, auch ins gemein allen unterthanen, nechst gebührenden zu entbieten gnädig zu wißen, daß wir uns nunmehr mit den Hochwürdigen, Hochgebohrnen Fürsten, Herrn Friedrichen Bahn Probsten zu Bremen undt Herrn Georgen, Hertzogen zu Braunschweig und Lüneburg, Unsern freündlichen lieben Brüdern und respective Gefaltern dahin freund brüderlich verein bas Sr Hertzog Georgens Loi. ermeldtes Unser Fürstenthun Calenberg auss gewiße maße, mit aller Hochherlig-un verechtigkeit zu cediren, abzutreten und einzuräumen Inmaßen dann vermöge des zwischen uns auffgerichtet Bruderl. vertrages würcklich beschehen. Thun dem nach darauf gedachte Unsere officirer, beanten undt dienere, angehörige und unterthanen beesagtes Unsers Fürstenthumbs mit den aijden, pflichten undt Gebühr nißen, damit uns, alß den ältisten regierenden Landesfürsten Sie verwandt, deren wir Sie hiemit erlaßen, an hochermeltes Unsers freündtlichen lieben Brundern und Gefätter Ed. Krafft dieses verweis also daß nach derselben Sie sich hinfüro desfalß richten undt achten sollen. 2