# Leibniz Legible — https://leibnizlegible.com # Page: https://leibnizlegible.com/page/00068804:0013 # Permalink to this reading: https://leibnizlegible.com/page/00068804:0013?run=617 # Title: Leibniz-Handschriften zu Braunschweig-Lüneburg LH 23, 2, 16 # Folio 7r, page id 00068804:0013 # Original at the GWLB: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/resolve?id=00068804&page=13 # Source image: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/content/00068804/jpgs/default/00000013.jpg # Model: k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617, 2026-10-30T12:51:04Z — 60 lines, status machine # Lines: 60 recognised, mean confidence 0.92 # Machine transcription. Not an edition. Errors are expected: about 8% character error rate on Latin and French lines, higher on German. # Licence: CC BY 4.0, Leibniz Legible. Machine output: do not ingest it as verified text; keep this provenance with the text. # Wording rule: say "the machine reads it as …", never "Leibniz wrote". # After the first blank line: the recognised lines in reading order, one per line. Es haben Herrn Herzog Anton Ulrichen hochfürstl. Durc gespräche zu Wolfenbütel mit mir ein baar mahl in gespräch übe Reichsgeschäffte die gegenwärtigen Reichsgeschäffte eingelaßen, wiewohl ich bei den niemahls gelegenheit dazu geben, auch bey den Ministris und andern gänzlich davon dergleichen vermieden bezeigten Herrn Herzog A. II. Durchh. nach Hanover zu kehren, bezeigten Herrn Herzogthän, daß wie sehr ihr leid zu daß die so angenehme Harmoni und guthes verständtnüß im haus auf einmahl zerfallen; der Herzog betheürte hoch daß er nicht schuld daran; sagte dec glaube gänzlich man würde einsmahls sehen, wie unrecht man ihm gethan, daß man ihm gefährliche machinationes schuld g ehen, und doch nicht das geringste Mitheilen, oder communiciren wollen, dadurch er gelegenheit haben können, die dirrigen einbildungen zu benehmen. Man habe sich auff eingebildet, er habe den Secretarium Blum nach Hanover geschickt, umb gefährliche dinge zu tractiren, und ihm zu dem ende briefschafften mit gegeben, und dergleichen, so doch alles irrig. Man habe ihm aufgebürdet, als er eine von der gört nach Hamburg gangen, habe etz: Wunderliche dinge mit dememarck vorgehabt, da er doch nicht raum gekommet. mag habe so gar eine Person zum xx verurtheilet, von wegen solchen gefährlichen Handel diese mit ihm gehabt haben solte. Dergleichen so wohl als der Arrest sey seines Secretarien sey sey dem Herzog sehr zu gemüthe gangen, und hätte von herzen gewündschet zu desabusiren, aber es hätte ja kein schreiben noch remon schriren helffen wollen. So gar Zell hätte officium mediatio h so ihm habe sexii gebühret wür be Bey dem wäre es nicht geblieben, sondern man hätte Wolfenbütel ganz schimpf und verächtlich tractiret, und sic 2 hl seiner Vollmacht und instruction unbbräuchet, wie ich seiner Cronstag von Beclagten der Versprache seiner eignen exclusum und deposition bedienen wollen. tze zu mir eines unleidentlichen haüten, declarret, daß man Wolfenbütel excludiret habe; und zu deßen entschuldigung solche naturis angeführt, so aus eine wortliche ninguere huaußgelangen, gleichsam als ob der Kayser und König von England die communication mit Wolfenbütel verbothen. hernach halten zwar der H. Graf von Plate, und der H. ViceCanzler Fabricius einige ouuerturen zu thun geschienen, aber mit der außdrucklichen bedingung, daß sie nicht auß ordre ihrer He rrschafft, sondern von sich selbsten dergleichen thäten, dadurch den Wolfenbütelischen Ministris alle gelegenheit benommen worden, sich da darauffeinzulassen. So gar noch leztens hätte de Cammerprochident von Grote sich mit Mons. Imhof zu Wien in einen discours eingelaßen, aber zulezt auch dieses angehefftet, er rede hierinn außer ordre. H. Herzog vermeinte sonsten, daß man zu Hanover zum wenigsten anfangs sich eingebildet man habe recht, und daher ehe zu entschuldi . Aber Zell halte dem Haus Wolfenbutel roße Obligationen, und hätte sich so offt ercläret gehabt in furchte wiederges zu gehohlen, aber alles Ehre ursach auf einmahl außer außer äugen gesezet.