# Leibniz Legible — https://leibnizlegible.com # Page: https://leibnizlegible.com/page/00068812:0022 # Permalink to this reading: https://leibnizlegible.com/page/00068812:0022?run=617 # Title: Leibniz-Handschriften zu Braunschweig-Lüneburg LH 23, 2, 21 # Folio 11v, page id 00068812:0022 # Scan: One image of two folio pages side by side, registered by the library under both labels (also fol. 10r); this page is its left half. # Original at the GWLB: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/resolve?id=00068812&page=22 # Source image: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/content/00068812/jpgs/default/00000022.jpg # Model: k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617, 2026-10-30T12:51:04Z — 28 lines, status machine # Lines: 28 recognised, mean confidence 0.93 # Machine transcription. Not an edition. Errors are expected: about 8% character error rate on Latin and French lines, higher on German. # Licence: CC BY 4.0, Leibniz Legible. Machine output: do not ingest it as verified text; keep this provenance with the text. # Wording rule: say "the machine reads it as …", never "Leibniz wrote". # After the first blank line: the recognised lines in reading order, one per line. nem Fürstlicher seiten dergestalt von dem Churf. Collegio ein praejudicium nach dem andern ihm zuziehen liesse. Gr. Sein gab zu verstehen, daß Einer von seinen gnädigsten H. Principalen, das erorte preits halber, schon wanckete und die Sache nicht von der importunz hielte, derentwegen die öfentliche deliberationes zumünke zu seyn. Es käme Ihm, Seuner, auch schon vor, als ob schon eine Kayserliche Resolution verhanden, und so beschaffen möhre, daß der H. ConCommissarius Scheu trüge Dieselbe zu publiciren Seines theils wolte Er rathen man resolvirte sich ante publicationem, daß man dem Käyserl. Aus spruche, wie derselbe auch immer mehr lauten möchte. 7 sich unterwerffen wolte, so käme man mit réputation aus der Sache. Allein der H. Zellische und ich kunten dieses Consilium nicht approbiren; und der H. Balthcaer versicherte aus vielen umbständen, daß die pr Kayserl. Resolution wird nicht ankommen. jeztgedachter H. Zollischer berichtete, daß ihre Kay. ost an ChurSachsen, wegeninnernung des Gregorianischen Calanders, geschrieben. Darauf hätte da Churfürst anhero einen Vorschlag gethan, dahin gehendsaren man II. tage aus beysen Calendern, nemlich 10 aus dem alten, und 1. aus dem Neüen, weg nähme, so würde man einen allgemeinen Reichs-Haltänder haben und