# Leibniz Legible — https://leibnizlegible.com # Page: https://leibnizlegible.com/page/00068812:0874 # Permalink to this reading: https://leibnizlegible.com/page/00068812:0874?run=617 # Title: Leibniz-Handschriften zu Braunschweig-Lüneburg LH 23, 2, 21 # Folio 438v, page id 00068812:0874 # Scan: One image of two folio pages side by side, registered by the library under both labels (also fol. 441r); this page is its left half. # Original at the GWLB: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/resolve?id=00068812&page=874 # Source image: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/content/00068812/jpgs/default/00000874.jpg # Model: k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617, 2026-10-30T12:51:04Z — 48 lines, status machine # Lines: 48 recognised, mean confidence 0.91 # Machine transcription. Not an edition. Errors are expected: about 8% character error rate on Latin and French lines, higher on German. # Licence: CC BY 4.0, Leibniz Legible. Machine output: do not ingest it as verified text; keep this provenance with the text. # Wording rule: say "the machine reads it as …", never "Leibniz wrote". # After the first blank line: the recognised lines in reading order, one per line. e fang dießes seculo gewesen großen Müntzen confusion mit Erhaltung der innerlichen breität des Reichsthaler auch practiciret zu andern niemahlen practicabel befunden worden; Es ist auch zu dießer letztem Müntz confusion keine geringe uhrsache geweßen, daß man von solchen Lob. Werk abgewichen ist, indeme mann die allerhandt sorten auch freünde um Reich zu vörher nicht recipirte thaler zum eine lange zeit, und schon damahlen, davon gerechtem guten Reichs-ohrten zum korn gemeßenen Müntzen gantz kein Mangel geweßen ist, für wahrhafft genommen, in wohl dieselbe umb ein höheres, alß sie den werth geweßen, passiren laßen; dahero es auch gekommen, das selbige sich in dem Reich sehr gehauffet haben, und daß Silber an gemüntzten Geldt weit aß nun einmutzet und Rohe hinnaus gebracht werden können, dahero es r dem Röm. Reich nicht wenig disputirlich fället, wann durch Abweichung von vorigen guthen undt gereichten Munten Fürß in neüer eigener Außmüntzung oder recipirung fremder gründ haltiger ghaber sorten, sich selbsten in den Credit setzen wolte. alß ob man daß Reich welches eben andern herrlichen Zeügnüßen seiner Hochheit vor andern Königreichen und Landen mit eigenen Müntzen gepraget, nicht gnugsähmlich versehen könne, sondern solche vollkhenden von denen mann nicht gesichert ist, wan und wie sich ihre Müntzen andern, und den neüen Reichst valor de nova in Conclusion sitzen werden, mit dießer großen nutzen und des Reichs-Jochsten schaden sich aufftringen laßen wolte, da doch ano Es gar keine unmöglichkeit ist, daß gantze Reich mit Inländischen gerechten Müntzen gnugsähmlich zu versehren indeme die verzwercke, Gott lobhüath in guthen Stande ein, undt daßelbe, so wohl als das Arcanische Silber wann man daßelbe nur mit guthen und gerechten Gelde bezahlet, noch wohl undt in dem alten Preyß zuhaben ist, t zumahlen der grausame Überfluß an denen 2 und 1/2 thl. n der so genandten gülddiener außweißet, was für eine große und unglaubliche Menge geldes in kurtzer. Ihrt auf allen in Ew. Keysel, Macht, Erblanden, undt dem Reich befindlichen Müntz-Städten außgepraget werden können, daß dahero weder daß Silber, noch des Reichs Ehren noch auch utilitas publica eine Kinderung erfordern, wie solches der Niedersächsische reyß selbsten, in seinem d. 19. Septemb. 1691. unter storcker verbindlichkeit zu dem alten ReichsHerr Fürst egnosciret hat, und obwohlen Von denen des Niedersachlischen Creyß außschreibenden Fürsten.