# Leibniz Legible — https://leibnizlegible.com # Page: https://leibnizlegible.com/page/00068812:0891 # Permalink to this reading: https://leibnizlegible.com/page/00068812:0891?run=617 # Title: Leibniz-Handschriften zu Braunschweig-Lüneburg LH 23, 2, 21 # Folio 447r, page id 00068812:0891 # Scan: One image of two folio pages side by side, registered by the library under both labels (also fol. 446v); this page is its right half. # Original at the GWLB: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/resolve?id=00068812&page=891 # Source image: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/content/00068812/jpgs/default/00000891.jpg # Model: k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617, 2026-10-30T12:51:04Z — 46 lines, status machine # Lines: 46 recognised, mean confidence 0.95 # Machine transcription. Not an edition. Errors are expected: about 8% character error rate on Latin and French lines, higher on German. # Licence: CC BY 4.0, Leibniz Legible. Machine output: do not ingest it as verified text; keep this provenance with the text. # Wording rule: say "the machine reads it as …", never "Leibniz wrote". # After the first blank line: the recognised lines in reading order, one per line. auch die finie und reductions-kosten hierbey guten theils erspahret werden, und mit solchen Affhälern man überall, so wohl un- alß außerhalb Reichs in Broebandt, Hollandt, Pohlen Preußen per, dem anco thaler gleich trafigniren kan, gestaldt auch die den Nahmen daher führende werck-zahlung; in allen Vornehmen Handelstädte des Könckreichs-von und nach Italien, Franckreich, Hollandten mit Creutzthaler verrichtet werden, und obgleich wie gedacht die Stadt Hamburg allein, nebst Amsterdam ihre Baron auff denspecthaler eingerichtet, so ist iedoch bekandt, wie daß nichts desto weniger auch daselbst mit den Creutz thaler sehr große, wo nicht die meiste Verkehrung geschehen, und fast kein patico thaler würcklich gezahlet, oder außgegeben sondern nur in banco ab, und angeschrieben werden. Zu geschweigen daß die geringste Ursach nicht abzusehen, worumb man eben in Teutschlandt allein, den bißhero impracticablen schweren spic schalerfüß gleichsam für ein Heilig thun halten, und daselbsten beßer geldt müntzen wolle, alß in denen benachbahrter Nieder Landten, da die source des Iudianischen Silbers auch sonste danc Banco sich befinden und der wexel Cours sich nach regulireten deren M“e. h. H. ob sie gleich viel geringer alß der schwehre Eht dem dennoch aber nicht so viel geringern, sondern theils mit ienen chier einerley cours haben; wie dann Hollandt anitzo 3. Hollandische Gulden stücke zu 9 +zen thl. aus müntzen, welche gegen species (die nur zu 9 thl. ausgemüntzet) nun 4 pro Centoir und ist dannenhero Handgreifflich abzunehmen das die ienige Kauffleuthe und Müntzbediente welche ihren Herrnschafften den Harten species, alß eine Sache vorstellen, von welchen ohne Verlust ihrer hohen réputation und des Landes ruin nicht könne abgeschritten werden die rectificiret des Müntzweßens nicht verlangen, sondern viel mehr zu ihrem Vortheil den so sehr abgehaltenen fuß bey zu behalten suchen, zumahlen der wohl begreiffen, daß wegen so theurten Silbers Preyßes und andern verangeführten Ursachen die auspragung derselben nicht practicabel sein, in dem der Silber Preiß mit dem bauco thl. dielfarfast, und dannenhero jede Herrschafften die Müntzkosten darbey einbüßen, oder zu wege bringen müste daß auch außm Jahren Landen iede M. h. H. ausgemützten selbes zum wenigsten 4 g. H. mehr, alß das ungemützte Silber gelte, denn sonst alle mühe vergeben ist, und da durch dießes alles nicht wehre, sondern man solchen garten species thaler) welches nullations zu hoffen selbst: füglich außmüntzten könte, bescheinet dochbar an tage zu legen Daß man dadurch den, bey der muntziection intention intendirten guten Zwelch keines weges erreichen könne, sondern solchen schwe M.h.Hrn, deßen innerlich ein valor weder in Hollando nach Hamburg, alwo man die meisten exempel in banco zahlet, ausserlich nicht waldiret