# Leibniz Legible — https://leibnizlegible.com # Page: https://leibnizlegible.com/page/00068813:0003 # Permalink to this reading: https://leibnizlegible.com/page/00068813:0003?run=617 # Title: Leibniz-Handschriften zu Braunschweig-Lüneburg LH 23, 3 # Folio 2r, page id 00068813:0003 # Scan: One image of two folio pages side by side, registered by the library under both labels (also fol. 1v); this page is its right half. # Original at the GWLB: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/resolve?id=00068813&page=3 # Source image: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/content/00068813/jpgs/default/00000003.jpg # Model: k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617, 2026-10-30T12:51:04Z — 66 lines, status machine # Lines: 66 recognised, mean confidence 0.90 # Machine transcription. Not an edition. Errors are expected: about 8% character error rate on Latin and French lines, higher on German. # Licence: CC BY 4.0, Leibniz Legible. Machine output: do not ingest it as verified text; keep this provenance with the text. # Wording rule: say "the machine reads it as …", never "Leibniz wrote". # After the first blank line: the recognised lines in reading order, one per line. allein greifft er die jenigen verächtlich nun häßen fast schimpflich an, welche vor diesen andere hohe Stände geschrieben daß er sich solche hernach fast nicht mehr laßen zu abgewehnen können, sondern auch bey wichtigen oder dürffen verwundert, brauchet, dadurch zum öfftern legenheiten die geschäffte verwirret, und große Herrn selbst in weitlaüfftigkeit geführet werden. Solcher unglimpf, ist nicht allein an sich selbst unanständig und gegen hohe Künster nicht zu angegen seines gleichen unanständig gegen hohe Haupter aber nicht zu dulden, sondern auch auch aniezo höchst gefährlich und schädlich, wenn dadurch verbitterungen der gemüther verursachet werden. Es ist in dem Römischen Reich nichts nöthiger und heilsamer als die Einigkeit, guthes vernehmen, und vertrauen, und aufrichtige zusammen sezung; hingegen nichts schädlicher als als argwohn und mißtrauen. welches ein rechter gifft der gemüther, dadurch gleichsam die Brumqvellen aller s Rath-schläge vergifftet und verderbet werden; Und solches ist zu mahl gänzt höchst gefährlich bey ihren leibnung zu dieser zeit, da das Reich leicht sich zwey krächen. hoffen den es vor allen gegen dißen Beclagten z eine arbeit erwehnt ein große Krieg in krieg gegen ein große gegen die mächtigsten Freüde die es haben kan, von orient und occident, welcher fatal seyn würde, wenn er (da gott vor sey) übel ablauffen solte. Es ist iemahls guthes vertrauen nöthig, zumahl zwischen Kayserl. May' und d den hoftmächtigsten Gliedern des Reichs, so ist es iezo. Und kan man dem Reichsfeind keinen größeren dienst thun. a als wenn man solches zu stöhren Reichstafür mißtrauen zum richten sich das nicht. Man will nicht hoffen, daß der Herr der sich also nennende Turrianus ein so böses chohn an absehen habe. Gleichwohl aber ist nicht wohl zu laügnen, daß seither Hippolylen a Lapide zeiten kaum ein buch geschrieben, so e denn anhero daß vorzuziehen, verbitterung darinn mehr verbitterung zu spühren, und so mehr gerichtet mißtrauen zwischen Kayserl. May* und den Reichsständen zu erwecken. Hippolphus hat als ein feind geschrieben, auff geheiß derer die mit dem Kayser in krieg stunden; Currianus aber schreibet im Reich zu der Zeit da es en lob innerlich in ruhe, und sagt er s in einem großen Krieg eingewickelt. als dieses buch des Turriariariariani