# Leibniz Legible — https://leibnizlegible.com # Page: https://leibnizlegible.com/page/00068813:0004 # Permalink to this reading: https://leibnizlegible.com/page/00068813:0004?run=617 # Title: Leibniz-Handschriften zu Braunschweig-Lüneburg LH 23, 3 # Folio 2v, page id 00068813:0004 # Scan: One image of two folio pages side by side, registered by the library under both labels (also fol. 1r); this page is its left half. # Original at the GWLB: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/resolve?id=00068813&page=4 # Source image: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/content/00068813/jpgs/default/00000004.jpg # Model: k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617, 2026-10-30T12:51:04Z — 60 lines, status machine # Lines: 60 recognised, mean confidence 0.92 # Machine transcription. Not an edition. Errors are expected: about 8% character error rate on Latin and French lines, higher on German. # Licence: CC BY 4.0, Leibniz Legible. Machine output: do not ingest it as verified text; keep this provenance with the text. # Wording rule: say "the machine reads it as …", never "Leibniz wrote". # After the first blank line: the recognised lines in reading order, one per line. vornehmen diensten bey einem Fürsten, so dem Kayser verwand. Wohlfnung her seyse und Hippolyius suchte den Kayser und deßen Erzhaus bey den Ständen verdächtig zu machen, als ob man am Kayserliche nichts anders tichtete und trachtete, als wie das reich erblich an Österreich zu bringen, und die Teütsche freyheit zu unterdrücken, will, wie bey ihm ohne hohen Chur- , sondern sondern auch von denen theiligen Bruder Ländereyen, wegen die Evangelischen n zu belacht, gebet ihnen schuld daß sie ursach alles anhero nur zu den Reichs, welches wie rarfft mich zu seyn. Man nun sie ein Tureignus will bey Kayserlicher Majestät l und bey männiglich die hohe Chur- und Fürsten des Reichs zu mahl die ihre gerechtsame, bey dem Fest Regal behaupten) in argwohn sezen, als ob ihre gedancken dahin ziehen, wie das Band des Reichs aufzulösen, und die Kayserliche hoheit zu unterdrücken. welches ein unbegründetes Landfast feind seelige vorgeben nichts feindschafft, unringkeit ja nichts anders als ein rechtes Lermene Blasen, zwischen dem Käuser und den vornahmsten ständen des Reichs, und zu einer verderblichen Flamme einer öffentlichen feindschafft aufschlagen müße, wenn es d da Gott vor sey) bey Kayserlicher Mayt und andern eingang und glauben finden solte. Wie dann Turrianus zu mahl ein vergälletes gemüth gegendie Evangelischen zu erkennen, gibt, und ihnen die schuld aller unordnung im Reich in seiner Vorrede beymisset welches an sich selbst ganz falsch und undert, und vielmehr von Römisch Catholischen selbst erkennet worden, daß nichts mehr dem Reich und Kayserlicher hoheit geschadet, als die Hildetrandini itatus, und dadurch verursachte D aufwiegelungen gegen die Kayserin ehen. Es ist auch höchst unbillig und unleidlich daß man die vängeliche Stände eit diesen unverdienten beschuldigungen wollen, nur aniezo beladen will, da sie mit sprühmlichen Eifer und guth und bluth vor Kayserliche Mayt und das Reich aufsezen. der einem verborg nen, nichts minder gefährlichen Haß und aufrichtigen gemüth ihr