# Leibniz Legible — https://leibnizlegible.com # Page: https://leibnizlegible.com/page/00068823:0015 # Permalink to this reading: https://leibnizlegible.com/page/00068823:0015?run=617 # Title: Leibniz-Handschriften zur Politik und Volkswirtschaft LH 34 # Folio 8r, page id 00068823:0015 # Scan: One image of two folio pages side by side, registered by the library under both labels (also fol. 7v); this page is its right half. # Original at the GWLB: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/resolve?id=00068823&page=15 # Source image: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/content/00068823/jpgs/default/00000015.jpg # Model: k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617, 2026-10-30T12:51:04Z — 43 lines, status machine # Lines: 43 recognised, mean confidence 0.88 # Machine transcription. Not an edition. Errors are expected: about 8% character error rate on Latin and French lines, higher on German. # Licence: CC BY 4.0, Leibniz Legible. Machine output: do not ingest it as verified text; keep this provenance with the text. # Wording rule: say "the machine reads it as …", never "Leibniz wrote". # After the first blank line: the recognised lines in reading order, one per line. Oeconoma emendenda. Es sind solche dinge zu vermachten, welche S e durch verpachtung nicht wohl zu determiniren, als brüche; item die jenige dingen dahin die desperation sichtbar, oder da andere het selbst dreyen vigilibus propter interesse proprium. Item die jenige welche in industri-beruhen Man mus dahin sehen, daß des feld wohlbestellet werde daß ist, daß die fürchen derglegeten werden, daß man der tief gnugsamst flüge p Da doch sonst der sangs zum theil verdürbet, und von Vogeln gefreßen wird, denn daß das ankraut ausgereutet werde, welches denen Viehzucht gehalten werden. D chwenn eine guthe nahrung ist. vor allen dingen müßen die Leüte zue, dem erstlich solche anstre an sich selbsten verrichlicher vors andere so dependirt der ackerba selbsten und die dingung großen theils davon. Es ist eine böse mögame, daß ein unterthan von ieden zuchl. vielen etwas geben muß, daraus folgt daß er gleichsam sperat und ihm aller muth benommen, wird solches zu enthalten der irr thum komt von der falschen politich, daß ein unterthanen vielgeben müße, wenn er viel gediennet oder e viel hat, dadurch wird einer gleichsam wegen seines fleißes gestrafft, man soll den faulen zwinnen daß es so viel geben müße als der fleißige, und also auch an ein gewißes guth und stück landes ein gewißer Schr daß so muß der Landmeister finde wohl sich angreiffen und sich bemühen, soviel zu genommen als der welcher bauen etwas durch seine industrium mehr gewonnen als einander, der soll nicht mehr davon geben; damit er eine andere ergozligkeit habe sonderlich wenn die groß aufliegen so groß, daß sie fast den gewinnen beclanciren, die straffen sollen nicht in gld sondern in arbeit besuchen. geschichts in geldesten die leute nur die flügel sucke und werden faul und desperat. straffen Man soll die jenigt die das ihrige ubel bey denen, denn da es gehet der Obrigkeit und zehendten herrn ab, und sol in ieden dorff ein eigner mann, darauf achtung geben, der so etwas von den straffen particificificificificiren, sonderlich einer dazu h. H. nommen worden, den die andern nicht guthiose colludat