# Leibniz Legible — https://leibnizlegible.com # Page: https://leibnizlegible.com/page/00068823:0108 # Permalink to this reading: https://leibnizlegible.com/page/00068823:0108?run=617 # Title: Leibniz-Handschriften zur Politik und Volkswirtschaft LH 34 # Folio 62v, page id 00068823:0108 # Scan: One image of two folio pages side by side, registered by the library under both labels (also fol. 61r); this page is its left half. # Original at the GWLB: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/resolve?id=00068823&page=108 # Source image: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/content/00068823/jpgs/default/00000108.jpg # Model: k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617, 2026-10-30T12:51:04Z — 98 lines, status machine # Lines: 98 recognised, mean confidence 0.87 # Machine transcription. Not an edition. Errors are expected: about 8% character error rate on Latin and French lines, higher on German. # Licence: CC BY 4.0, Leibniz Legible. Machine output: do not ingest it as verified text; keep this provenance with the text. # Wording rule: say "the machine reads it as …", never "Leibniz wrote". # After the first blank line: the recognised lines in reading order, one per line. ie erkentnuß der Natürlichen gestalten, w einbildungs-strafft g gefördert, ist keine könde, könderey ein Kinderspiel und orthe zu bejaumer sind, n n man die wege ns gemein mit bloßen Latein und dergleichen zubring . Gleichwie aber nicht nur monöthig sondern schädtlich, daß alzu viel Kinder viel Kinder zum studiren gehalten werden, so ist hingegen nöthig, daß allen ohne unter scheid die Gottesfurcht und tugend; den etwas beschreiben, und rechnen auch etwas weniges von weltsachen beygebracht werden, wie ich nach dem eodemere was dergleichen gesehen zu haben so der seel. Herzog Ernst zu Sachsen-Gotha hochlöblichsten nothafftigsten behuf gemeiner Leüte drucken laßen; und köndten dergleichen dinge bey Calender einander und gebehöhrender geführt werden, als worum gemeine bute Bibliothec bestehet Weil aber die tugend das vornehmste, so gefält mir treflich wohl, daß bey den Catholischen eine eigne Societät Geistlicher Personen sich der Kinder zucht beÿchließen hernach so dann solche Teüts haben ungleich mehr nachdruck dahin gegen es bey denen protestirenden umb die Schuhlmeister ein verachtes ding ist. Dahero wenn einige umbstände aufhören solten, so die Jesuitir verhaßet machen, sonderlich ich alle nachkommen, etwas mehr bey ihrer jahren anfangen seyn wolten, eisen einem lebenschafften ihren Herrn als a so in gemeinem leben, de als was dahin gehe auf das allein gewidmet, sehen wolten, so würden sie einen ü uberauß stoßen nuzen hierinn schaffen st dem H. D. die Kinder durch Gottesfurchtige übungen zu allerhand tugenden kräfftig darinnen köndten lc Lehrung aida Die etwas erwachsene Knaben ferner, so nicht dermahleins einen langen vor einem anderen noch in den oder in die werkstube sollen, werden billig bey zeiten zu den Academien der Ritterlichen ü nöthigkeit übergeben und bedachtigkeiten sondern sondern sondern sondern ausgespracht können. daß dergleichen nicht in Teütschland hin und wieder sonderlich weiten vor 100 thl. n sehr jugendlich nicht zue halten solches Bürgen ihre fast baß zue ersehen, sondern sich zu verbleibe. Es würde eines Vater auf den Vater, s in großen städten und bey vornehmen höfen angeleget werden frewegen mehr gewiedarte Zeit, in mden Leiden verbringen müße, habe s en. Solches seine Reichstände, als solte auch nüzlich seyn, auch vornehmer Leüte Kinder von ihren Eltern mag das jahren passa zu andern ansehnlichen Personen als pagen zu thun, damit sie allmählig zu meh als das t gelangen mögen; da sie denn unter verständig – Hofmeister auf sichs Ehre Zeit wohl anlegen würden. mehrer kundschafft, der we Es ist auch hochnöthig dahin zu sehn, daß die tugend der tapferkeit durchgehende den gemüthern eingepflanzet, und die leiben bey zeiten gehärtet werden, allerhand ungemach ausz- man demnach inngeleüte die arme erfahrung auf harte Korn zu genießen, hize und kälte zu vertragen gewehren auszustehen, mus so ärgten, und vieleiderliche zwey zustehen, ls durch die jagt, theils durch kleine reisen, so man bisweilen sie , sondern sie ihren fast thun laßen soll, vornehmlich aber durchgehends durch wachten, schanzen und andere Kriegesgeschäfft Ich arium die jugend ohne unterscheidung des standes in etwas zu gewißen zeiten zu über zu wege gebracht werden kan. Denn ich der meinung bin, daß iederman vom fürsten baß zum ackerknecht geschickt zu machen, den Vaterland im nothfall einige Kriegesdienste zu leisten. Davon dann einige zeiten auszufondern, welche vor andern lust dazu haben, und bequem scheinen, so man an orthe da Krieg in schwange geht, und dabey guthe ordnung gehalten wird, sonderlich aber gegen den Erbfeind zu Zeitische gewiß, daß ein ehrliche armuth, so ein guthen n Zeiten ein meistg aber auch gewißen, und gerechte sich hat und seine waffen zu gebrauchen weiß auch hetz zu haben, und den todt nicht zu scheinen pflege vor der ehe mahl und sich zu verwunderungen nicht wenig thun. Daß meist nembt hat wenn man der artlich in gefahr gewesen und glücklich heraußkommen. hochlöblichsten andenckens ben manchsleuten Leiber sich weil die noch geschmeidige am besten dazu schicken könne. erlangender und erfahrung wesstandes die auch seyn doch mit guther versorgung und gesundheits mittelschicken könne, hernach eine ordentliche Miliz zurichten ist, schuldigkeit