# Leibniz Legible — https://leibnizlegible.com # Page: https://leibnizlegible.com/page/00068823:0130 # Permalink to this reading: https://leibnizlegible.com/page/00068823:0130?run=617 # Title: Leibniz-Handschriften zur Politik und Volkswirtschaft LH 34 # Folio 73v, page id 00068823:0130 # Scan: One image of two folio pages side by side, registered by the library under both labels (also fol. 74r); this page is its left half. # Original at the GWLB: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/resolve?id=00068823&page=130 # Source image: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/content/00068823/jpgs/default/00000130.jpg # Model: k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617, 2026-10-30T12:51:04Z — 31 lines, status machine # Lines: 31 recognised, mean confidence 0.93 # Machine transcription. Not an edition. Errors are expected: about 8% character error rate on Latin and French lines, higher on German. # Licence: CC BY 4.0, Leibniz Legible. Machine output: do not ingest it as verified text; keep this provenance with the text. # Wording rule: say "the machine reads it as …", never "Leibniz wrote". # After the first blank line: the recognised lines in reading order, one per line. 1) Der Nutzen dieses Mittels oder Negotii bestehet darinnen: daß der Hoff in allen fällen, zu Kriegszeiten so wohl als zu friedens-Zeiten große Summaeldes, und zwar ohne einzige verpfändung 2) Auch solche erhebende Geld- Summen ohne aggravation der Untertha- nen; Ingleichen 3) Selbige gegenmäßige Interessen haben kan, auch 4) Einwiederumb nach und nach und nicht wie sonsten gebräuchlich, das Ca¬ pital in einer Summa bezahlen darff, maaßen die Einrichtung also gemacht, daß der Abtrag der gehobene Capital-Summa successive geschiehet, und also dieselbe gleichsam assorbiret wird. 5) Werden durch dieses Mittel fremde Gelder ins Land gezogen. 6.) Finden die Unterthanen, Adel- und Unadel, Geist- und Weltliche, e ex und insonderheit Kirchen Vorsteher, und Vormünder Gelegenheit, ihre Gelder sicher und mit großem Vortheil anzulegen. 71. Ist die Sache so eingerichtet, daß man auch mit Vorschweigung seines Nahmens Geld einlegen, und dennoch der Zahlung sich gewiß ver¬ d sichern kan, welches insonderheit denenjenigen angenehm seyn dürffte so ihr vermögen nicht gerne blicken laßen. 8.) Ist der Vortheil und Gewinn so groß, daß auch mittelmäßige gar gerne concurriren und es dannenhero an einlauffenden Capitalien desto weniger fehlen wird. 9) Ist es ein unvngleichliches Mittel, alter und neüer bisher gemachter Schulden sich zu entledigen. 18.) Ist es ohne dem allergeringsten Getrag oder Hinterhalt, sondern dergestalt ehrlich und sicher eingerichtet, daß ein ieder Interessent sein Capi- tal samt dem Gewinn vor Augen hat, und nicht alleine praecise weiß, wann und wo er solches zu heben hat, sondern auch im