# Leibniz Legible — https://leibnizlegible.com # Page: https://leibnizlegible.com/page/00068823:0180 # Permalink to this reading: https://leibnizlegible.com/page/00068823:0180?run=617 # Title: Leibniz-Handschriften zur Politik und Volkswirtschaft LH 34 # Folio 97v, page id 00068823:0180 # Scan: One image of two folio pages side by side, registered by the library under both labels (also fol. 102r); this page is its left half. # Original at the GWLB: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/resolve?id=00068823&page=180 # Source image: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/content/00068823/jpgs/default/00000180.jpg # Model: k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617, 2026-10-30T12:51:04Z — 84 lines, status machine # Lines: 84 recognised, mean confidence 0.89 # Machine transcription. Not an edition. Errors are expected: about 8% character error rate on Latin and French lines, higher on German. # Licence: CC BY 4.0, Leibniz Legible. Machine output: do not ingest it as verified text; keep this provenance with the text. # Wording rule: say "the machine reads it as …", never "Leibniz wrote". # After the first blank line: the recognised lines in reading order, one per line. e Nun ist zwar keine kunst Neüe Nahmen der Auflagen zu erf allen sie abgemahnet; es ist aber damit nicht ausgerichtet, sondern man mus auff zwey dinge dencken, erstlich wie alle auflage denen Unterthanen auf gewiße maße ersprießlich ch glaget seyn, vors andere wie sie ihnen versüßet, und angenehm gemacht werden mögen. Welches denn geschicht, wann sie selbst den Nuzen begreiffen können. aber i der Unterthanen und des Landes Nuzen gesucht werden wenn man Leüte und geld ins Land bringet, die er zu bringen, und läst zur arbeit machet, ihnen zu versilberung der wahren hilfft, ihren Nordenhafft, und sonsten in ihren nöthen an die hand gehet. Nun will ich aniezo bey seite gehen, welcher gestalt das Land gebeßert, die Leüte zorn Nahrung aufgemunthert, d h ihm nahrung aufge- en unter die arm gegriffen werden können. Dabey were viel zu sagen, so unschwehr zu erhalten, und von großen Nuzen. Nur eines well ander so ausführen, dadurch Obrigkeit und Unterthanen Vortheil ungleich ein nicht geringer Ver e geschaffet werden kan, welches von extenis nicht dependiret, keinen Verlag nach weitlaüfftige anstalt erfodert. Die Unterthanen aber nicht wenig auffmuntern und außer sorge die ihnen sonsten oblieget, sezen, und also ihre Nahrung zu treiben beqvämer machen kan. Gleich wie die Natürlichen Societäten mit sich bringen, daß Eltern und Kinder, Mann und Weib, Herr und Knecht lieb und leid mit einander ausstehen müßen, also erfodert auch die billigkeit in der Republick oder bürgerlichen Societät, da ß Casus fortuiti dadurch ein glied vor dem andern nach schickung Gottes beladen wird, gleichsam gemein dergle soleid und gleichwohl man nöthwendig sich bey gegenwertigen zustand in Verfaßung sezen und ungemeinen in stets wehrende verfaßung sezen oder, da sie solche haben dabey erhalten müßen, weil ihre und dero Landes sicherheit in diesen zeiten darauff beruhet, so sind sie nicht zu verdencken, wenn sie auff Neüe Mit bedacht seyn, doch daß solche dem unter das land selbsten verbeßert thanen nicht zu unentüglicher beschwehrung gereichen und daß man unter deßen gleichwohl auf auff das Amptwill dermahlin trachte wie den Hauptwerck ft, dergleichen vernomme und kinden Magd und Ursprung unßer unseri durch eine guthe oeconom und im Lande einführenden Nahrung zu hilffen, welches aber hiehe nicht gehöret. Niedersichs Londesabet novei,