# Leibniz Legible — https://leibnizlegible.com # Page: https://leibnizlegible.com/page/00068823:0295 # Permalink to this reading: https://leibnizlegible.com/page/00068823:0295?run=617 # Title: Leibniz-Handschriften zur Politik und Volkswirtschaft LH 34 # Folio 155r, page id 00068823:0295 # Scan: One image of two folio pages side by side, registered by the library under both labels (also fol. 156v); this page is its right half. # Original at the GWLB: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/resolve?id=00068823&page=295 # Source image: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/content/00068823/jpgs/default/00000295.jpg # Model: k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617, 2026-10-30T12:51:04Z — 33 lines, status machine # Lines: 33 recognised, mean confidence 0.95 # Machine transcription. Not an edition. Errors are expected: about 8% character error rate on Latin and French lines, higher on German. # Licence: CC BY 4.0, Leibniz Legible. Machine output: do not ingest it as verified text; keep this provenance with the text. # Wording rule: say "the machine reads it as …", never "Leibniz wrote". # After the first blank line: the recognised lines in reading order, one per line. Nachdem wegen der schwehren Zeiten und von dem gerechten e Gott über Uns verhengten Landes- plagen, daß elend unter der armuth überauß zugenommen, und daher worten. Die Walkende Franckheit mehr würkung gehabt, und viele Menschen hingepffet, viele auch durch die sprechen und e einen erbärmlichhen Stand andere hinderniße der Nahrung gesezet wird; so haben wir auß Landes Väterlicher worden ch wie man vor die wohlfahrt der auff mögliche anstalt bedacht seyn wie denen nothleidenden aniezo geholffen, und soviel durch menschliche vorsorge müglich, dem übel und elend künfftig künfftigen übergekommen werden möge. Und weil solches ohne sonderbare kosten nicht geschehen kan, so auß dem ordinari Einkunften nicht zu bestreiten, weil einmahl bey diesen schwehren Kriegeszeiten nicht zu bestreiten, so haben wir ein solches Mittel ergriffen welches aus dem wercke der nöthigen vorstige guthen theils selbst entspringet. von Gottes uns amvertrauten unter hern nicht ermüge