# Leibniz Legible — https://leibnizlegible.com # Page: https://leibnizlegible.com/page/00068823:0316 # Permalink to this reading: https://leibnizlegible.com/page/00068823:0316?run=617 # Title: Leibniz-Handschriften zur Politik und Volkswirtschaft LH 34 # Folio 165v, page id 00068823:0316 # Scan: One image of two folio pages side by side, registered by the library under both labels (also fol. 164r); this page is its left half. # Original at the GWLB: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/resolve?id=00068823&page=316 # Source image: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/content/00068823/jpgs/default/00000316.jpg # Model: k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617, 2026-10-30T12:51:04Z — 63 lines, status machine # Lines: 63 recognised, mean confidence 0.89 # Machine transcription. Not an edition. Errors are expected: about 8% character error rate on Latin and French lines, higher on German. # Licence: CC BY 4.0, Leibniz Legible. Machine output: do not ingest it as verified text; keep this provenance with the text. # Wording rule: say "the machine reads it as …", never "Leibniz wrote". # After the first blank line: the recognised lines in reading order, one per line. als currentz Vahren, sowohl garn als Linnewand so sie liefern, thunen bey Herrschaft tlichen Gaben vor geld abzurechnen, dadurch so wohl die hohe Herrschaft der Anfangungen und das ganze publicum ein großes gewißen Münsten bücher, und würde doch sich anschuldt finden, daß das baar in Geld da fertig nach Nachbars der Conductor oder beheidige Vorschafft nicht sollen solc n Man wird, gewöhnlicher Weise nachsagen, daß iezo nicht eit auf dergleichen zu gedencken, da man in einem schwehren und gefähr s lichen Kriege begriffen. Allein in sachen, da es auf der Menschen c zeitliche ja offt ewige wohlfahrt leben und Nahrung ankomt, da ist gewißlich ohne schwehre verantwortung nicht zu praerastiniren, und heißet es billig, unum est faciendum alterum non omittendum. Die Sachen streiten ja nicht wieder ein ander, und man unterhält Leüte gnug, eines mit dem andern zu verrichten, Vielmehr ist es iezo die beste und auch hohe Zeit zur Tode i Sache zu schreiten, in dem die bösen Würckungen der Verabsäumung iederman, und der hohen Herrschafft selbst in die augen leüchten. und daher, da man iezo viel harte angethan müßen, die doch ur pro tempore dienen schwänniglich umb so lieber sehen und leiden ist i wird, was zu einer beständigen Abhelffung gereichet. Und wenn 3 man auch vor iezo die Armen in der Spittel-an bey annahenden bösen Wetter nicht verderben laßen, auch nicht vergebens unter se halten will, muß man numehro ohne dem förderlichst dahin bedacht seyn, wie sie in arbeit zu stellen denen Und köndte demnach unter den armen, die starcken Leüten soviel es das Wetter leidet, bey Vertreffung der Linien, auff wer fung der dämme und verwahrung gegen Waßerschäden, bey Verfertigen tigung und ruzeigung der Waßergräben, bey teichen gärten, gebäuden und sonst arbeit gegeben werden. Und im Wintter selbst würde es en gewißen Verrichtungen nicht fehlen; theils köndten auch mit ohrem guthen willen zur Soldatesia gezogen werden. Wo beschäfftigen, und an vielen orthen spinnen die Männer selbst mit großer aufnahme der Landes-Nahrung. durch diese Mittel werden die Armen Menschen nicht nur ernehret und dem gemeinen Wesen Nüzlich gemacht, sondern auch bey gesundheit erhalten. Wie dann insonderheit bey einreißung der Epide. mischen und posticentischen Franckheiten, auch theirung und ec die arbeit 6 publicis publicis eines von den besten praeservation befunden worden. In dem die Leibesübung viel höhe leüchtigkeit außtreibet und verbeßert, und bey gewißes Lohnung und LebensMitteln auch das gemüth ruhe findet. (§. Und hat man sonderlich disposition st stände auc gleich mit dem Ban credit und Banco-wesen aufgeholffen. würde. beständige General Deputation i nu Rector. Man mit schweren und dergleichen Verrichtungen, das wein Unterhähr seine große selbst gelehr hinzu haben bringen des legenten erfertenen §5,