# Leibniz Legible — https://leibnizlegible.com # Page: https://leibnizlegible.com/page/00068823:0351 # Permalink to this reading: https://leibnizlegible.com/page/00068823:0351?run=617 # Title: Leibniz-Handschriften zur Politik und Volkswirtschaft LH 34 # Folio 183r, page id 00068823:0351 # Scan: One image of two folio pages side by side, registered by the library under both labels (also fol. 184v); this page is its right half. # Original at the GWLB: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/resolve?id=00068823&page=351 # Source image: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/content/00068823/jpgs/default/00000351.jpg # Model: k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617, 2026-10-30T12:51:04Z — 31 lines, status machine # Lines: 31 recognised, mean confidence 0.96 # Machine transcription. Not an edition. Errors are expected: about 8% character error rate on Latin and French lines, higher on German. # Licence: CC BY 4.0, Leibniz Legible. Machine output: do not ingest it as verified text; keep this provenance with the text. # Wording rule: say "the machine reads it as …", never "Leibniz wrote". # After the first blank line: the recognised lines in reading order, one per line. Eß ist nichts so böse, wie man im Spruchwort saget, da nicht zu etwas guth sey. Aus bösen Zeiten folgen gute Ordnung weil man das übel kennen lernet. Und ob man wohl sagen möchte es wäre vergebens den Statt schließen, wenn die pferd gehaubet, so muß man doch bedencken, daß was am vergangenen versäumet ins künfftige wieder mit größem Nuzen einzubringen Es kan sonderlich die gegenwärtige Theürung dazu dienen daß man dergleichen künfftig mit nachdruck vorkomme, ja ich stehe in den gedancken, es könne ein großer Herr nach des joseghs exempel nicht nur seiner unthenthane besten veranstal sondern selbst einen ansehnlichen gerechten undt löblichen zu vo seiner einkommen dadurch erhalten. Welches sonst eben nicht so leicht zu erreichen. Nemlich ich dürffte gänzlich dafür halten, der Fruchte handel solte wo nicht gänzlich, doch auf gewiße maaße als ein Regal der Herrschafft geachtet werden, und so wenig als zwar thunlich in der privat personen handen seyn. Weil diese, wenn sie ihren Nutzen sehen, sich wenig anfechten laßen, ob sie zu des Landes schaden oder Nuzen handeln; gleichwohl ist dem Lande an die sem HauptPunct des Lebens mittel so viel gelegen, daß durch deßen Versäumung nicht allein thewrung, sonder gar Hungers noth, undt daß selbiger sterben, entstehen, und ein in langer zeit unwiederbringlicher Schaden verursachet werden kan. Denn in theuren Zeiten müßen die arme Leute sich mit allen hand sonst ihnen ohngewöhnlicher und schadlicher kost behelffen darauß folgen hernach morti epistemii dergleichen auch d außer dem aus brauen des schlechten üngesunden wie es undt verfälschten Brandte weins herrühret, daß die Menschen nicht nur ihr Leben verkürzen, sondern auch in dem wechsel zei und zumahl im Herbst, haufftig dahin fallen durch dysenter e