# Leibniz Legible — https://leibnizlegible.com # Page: https://leibnizlegible.com/page/00068823:0359 # Permalink to this reading: https://leibnizlegible.com/page/00068823:0359?run=617 # Title: Leibniz-Handschriften zur Politik und Volkswirtschaft LH 34 # Folio 187r, page id 00068823:0359 # Scan: One image of two folio pages side by side, registered by the library under both labels (also fol. 188v); this page is its right half. # Original at the GWLB: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/resolve?id=00068823&page=359 # Source image: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/content/00068823/jpgs/default/00000359.jpg # Model: k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617, 2026-10-30T12:51:04Z — 60 lines, status machine # Lines: 60 recognised, mean confidence 0.90 # Machine transcription. Not an edition. Errors are expected: about 8% character error rate on Latin and French lines, higher on German. # Licence: CC BY 4.0, Leibniz Legible. Machine output: do not ingest it as verified text; keep this provenance with the text. # Wording rule: say "the machine reads it as …", never "Leibniz wrote". # After the first blank line: the recognised lines in reading order, one per line. upl. 713. studio Eine doppelte Contumaz verursachet. rivilis et Naturalis hat gegenwart, daß ich das Ungluck gehabt, eine geraume zeit über E. M. allmäßer audienz nicht zu genießen. Als Conradt weil aber deßwegen mehr hinderniß an gehen, als schmerzen Gott ob, bey meiner umbelichkeit dabey gewesen, so habe ich bin ich dardurch zu arbeiten, und die zeit mügligst zu brauchen nicht verhindert worden. Und habe die Schrifft vollends verfertiget gegen den Frieden zu Utrecht, dabey gezeiget wird, daß Ehre und gewißen R. Ml. nicht zuzulangen einen so schädlichen und schimpflichen Freieden einzugehen; als von den Franzosen, vergeschlagen werden. der Reichs-ViceCanzler hat ein überauß groß Vergnügen darob bezeiget, wie aus seinem Schreiben an mich zu ersehen. Die Vorrede so ich dazu leztens gemacht, ist ein compendium des Wercks, und stehet anheim 6 Mt, die äugen einsmahls darauf werffen, und sie durchgehen wollen, Sonst was mein privatum betrifft, Ein ich versichert, daß E. Mit ganz geneigt seyn mir das jenige wiederfahrflußen, was zu anständiger subsistenz nöthig. Und weil E. M. h. H. aufCammer zwührigkeit macht nur die ReichshoffRahts besoldung e zu zahlen; so zweifle nicht es werden E.mt dero darauff geru denn die zulaufache ordre habe ersehen laßen, und wie ich nicht wegen man es anfangen soll daß Weilen aber besoldung nicht zureichend, und die societät der Selenzen so bald noch nicht zustande zu bringen, habe sehr und dacx, mein allerunterthänigster Verschlag wegen s nicht wohl thunlich geschienen, so habe ein andern thun wollen, der nicht weniger zu E. Mt Diensten gereichen würde. Auß Meinem Codice Diplomatico we s. Mit allegdst haben ersehen können, wie ich mir die Archiven zu nuz gemacht, und zugenemein dinge zumahl projusibus praeteriis zusammen bracht. Ich habe aber nicht alles publiciret, sondern als summa zurück gehalten, welche aniezo de tempore. Als in sonderlich wegen wohlanau flieben. Es ist das Reichsstudiae so unvollkommene daß sich nicht einmahl dahin findet auf was werde Carotus V. Cosmo I. dieß hatt oder Fürstenthum gegeben. ich habe aber in forma das diploma erhalten, und flun sich, daß die Concession nuz ad Masculos gehet, w und daß Carolus V. als kunigster Kayser von Johina als auch selben, seine truck des Reichs disponiret, wobey sonderlich gebeobacht, daß man vulge auch offt an Seiten des anstalt und ansehen kl. erlangten versicherung und Reichs selbst die Sachen also genommen, als wann das jenige was kein feudum Impliz zum Reichen nicht gefähre, alleine es ist, im große artium, es sind viel principatus liberi vel allodines doch allerdings unter dem Reich, und solche allodialstum e wurcklich erhalte, was s nicht nur ein ieder mehr mahl allerstehen ausgefehlet. (§.5.) Ewer Durchl. in diesen bestel