# Leibniz Legible — https://leibnizlegible.com # Page: https://leibnizlegible.com/page/1815018089:0027 # Permalink to this reading: https://leibnizlegible.com/page/1815018089:0027?run=74 # Title: D. Friedrich Hoffmanns, Prof. Publ. in Halle Philosophische und Medicinische Untersuchung, Von Gewalt und Würckung des Teuffels In Natürlichen Cörpern (shelfmark Leibn. Marg. 223, Stück 4) # Folio 21, page id 1815018089:0027 # Original at the GWLB: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/resolve?id=1815018089&page=27 # Source image: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/content/1815018089/jpgs/default/00000027.jpg # Model: FoNDUE-GD_v2_ft_Leibniz, run 74, 2026-09-06T16:05:13Z — 37 lines, status machine # Lines: 37 recognised, mean confidence 0.91 # Machine transcription. Not an edition. Errors are expected: about 8% character error rate on Latin and French lines, higher on German. # Licence: CC BY 4.0, Leibniz Legible. Machine output: do not ingest it as verified text; keep this provenance with the text. # Wording rule: say "the machine reads it as …", never "Leibniz wrote". # After the first blank line: the recognised lines in reading order, one per line. e (21) Den DaB sie gant Falsch urtheile, uno sich steisf uno fest einbiloe, DaB dieses unD jenes ausser ibnen gesch ehe und vorgehes velches Doch niches ist, solches er scheinet Flarlich aus der Matur Der Fraume, uno der Unsinnigceit, wel hesnach der Segnunq Belnones nichto anders als Eraume Der Wachen- Denfino. UIlso fino die meisten Bircungen des Seusfelo in den Bexen vhancastische Berblendungen, als da sino ibre Begfiibrung auf den Drocteloberg, Entzidtungen, Erscheinungen der Cespenster 1Paet uno Berbindung mit dem Ceusfel) Vermanotungen der Beren in allerten Ehiere, u D. Gl. Dern Daβrir es mit siuen Dorten sagen, (o fino die meisten Dinger (o sich mit den Beren uno 3aubereen sutragen, nichts an- vers als teusfelische Traume, ober wurcliche Cinflusse des Ceussels in der wachenden Phantasie. 5. 19. Dieveil aber Der Feussel Feine Sacht hat selnes Befallens in Der Menschen Phancasie du wircten, sondeen gleichoie eine andere Crea tur niche schlechter Dinge ad modum actiritatis (D. i. thâclich) sondern ad modum recepciritatis (empfindlicr) Bandele, (o muß vorhero eine ge visse Zubereitung in des enschen Phancasie vorhanden seyn, nach wel- cher er seine ZBirctungen uno Cinstuisse besser ausfibren Far. Bic svii. ren demnach, DaB alle Dieienigens die sebe vollblucius segn, uno ein dictes Sebluit haben, venndas Dlut in ibnen, durch dic Zndeen des Chehiens Cang sam circuliret, sict besser Dagu schicten, daß dex Eeuffel sein Cpiel mit ibnen haben Fonnes als Dieienigen, welche ein dunnes, fluipiges, bemegliches uno reines Seblut in 2deen haben. Ul5o lehret uns die gewisse Eefahrung daBangefiheter Ursachen halben die elancholischen, alten Peure Beibs Versonen, item die mit einer melancholia hrpochondriaca Behascet uno velche sich harter, grober Opeise gebrauchen, die veniqu Spiritus in sich haben, uno uncer einem rauhen Falten Bimmel mohnen, ingleichen vo die Eufstgrob uno dicte ist, teuffelischen Derblendungen sehr unter- vorssen fino. Deswegen Beisset auch die Melancholie im Cprich ort ein Bad Des Feussels, uno Der UIp, dec nches anders ist, als eine Berstopf. Funs des Bebluto in der Eunge uno im Sehirne, ein teufflisches Gebre chen. Unover Dieses verstehet, Fan auch Ursach geben varum mon in Stalien, S ranctreich uno in DenEandern, da die heute arbeiten, Setit trincten, mit Flugen Dingen umgehen, uno mit andern Eeuten offters converliren, fastniches von Bexen uno Chespensten horet. Bingegen in den Eandern die etwas Falter sivd, und meiter nach itternade liegentalo