# Leibniz Legible — https://leibnizlegible.com # Page: https://leibnizlegible.com/page/DE-611-HS-859639:0001 # Permalink to this reading: https://leibnizlegible.com/page/DE-611-HS-859639:0001?run=617 # Title: LBr. 629 · Meier, J. # Folio 1r, page id DE-611-HS-859639:0001 # Original at the GWLB: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/resolve?id=DE-611-HS-859639&page=1 # Source image: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/content/DE-611-HS-859639/jpgs/default/00000001.jpg # Model: k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617, 2026-10-30T12:51:04Z — 44 lines, status machine # Lines: 44 recognised, mean confidence 0.90 # Machine transcription. Not an edition. Errors are expected: about 8% character error rate on Latin and French lines, higher on German. # Licence: CC BY 4.0, Leibniz Legible. Machine output: do not ingest it as verified text; keep this provenance with the text. # Wording rule: say "the machine reads it as …", never "Leibniz wrote". # After the first blank line: the recognised lines in reading order, one per line. HochEhrwürdiger und Hochgelahrter H. Insonders c gewatte Weil ich vermuthe, daß M. h. H. Commissar Morgen etwan den von Ihnen geforderten Bericht dem Churf. Consistorio abstatten mögten, habe ich vermittelst dieses die Kühnheit nehmen wollen Meinen insonders HH. Gevatters C dienstlichst zu bitten, mein geneigter Patron und Beförderer in dieser Sache, und mir insonderheit in der Sache wegen der gesuchten Profession Instit. Curis nicht zuwieder zu seyn. Ich habe großes Vertrauen auf der gütigkeit und Gunst meines H. Gevatern, und versichere in obligire auf das verbindlichste mich, daß ich in meinem Suchen wegen der Profession keinem Menschen, am wenigsten aber M. h. H. Gevattern in seinen juribus Eintrag zu thun, oder sie sonsten zu seinem praejudiz zu verlangen gewillet bin. Es ist ein Werk, wodurch Ich Gott und der Jugend ohne Entgeld zu dienen vermeyneme, und daneben das Absehen habe, mich ferz e ner in der jenigen Facultät zu üben, worauf ich meine Stu dia und vitae genus gegründet. In solchem vorsatz nun ver et sehe Ich mich zu der geneigtheit und faveur Meines h. H. Gevattern alles guten, und zweifele keinesweges, daß ein so heilsames und der Jugend und dem Churf. Paedagogio nicht alhie so hochmühliches Werk mit äuserm Vermögen nicht be fordern werden, und werde ich vor diese große Wohlthat die ich in der that vor sehr hoch erkenne (wiewohl ich dabey feyern lichst protestire M.h.H. ommissaren im geringsten nichts vorzuschreiben Meines HH. Gevatteri stets verbundener verbleiben, und mich befleißigen jederzeit wiederum in der thet zu erscheinen. Martii e als Meines insonders 16 H. Gevatter dienstfertigster diene M