# Leibniz Legible — https://leibnizlegible.com # Page: https://leibnizlegible.com/page/DE-611-HS-859703:0067 # Permalink to this reading: https://leibnizlegible.com/page/DE-611-HS-859703:0067?run=617 # Title: LBr. 636 · Mencke, O. # Folio 34r, page id DE-611-HS-859703:0067 # Original at the GWLB: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/resolve?id=DE-611-HS-859703&page=67 # Source image: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/content/DE-611-HS-859703/jpgs/default/00000067.jpg # Model: k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617, 2026-10-30T12:51:04Z — 46 lines, status machine # Lines: 46 recognised, mean confidence 0.96 # Machine transcription. Not an edition. Errors are expected: about 8% character error rate on Latin and French lines, higher on German. # Licence: CC BY 4.0, Leibniz Legible. Machine output: do not ingest it as verified text; keep this provenance with the text. # Wording rule: say "the machine reads it as …", never "Leibniz wrote". # After the first blank line: the recognised lines in reading order, one per line. sonders Kays geehrter Patron. Dessen hochwehrtes vom 16 Julii ist mir nebst denen Einschlüssen wol geworden. Die briefe seyn so gleich wol bestellet worden. Der relation wegen von des la Hire tractat defectionibus Conicis, welche mir überauß wol gefelen, age ich ganß dienstlichen danck, undt werde solche noch in den Augustum Actorum referiren. Ob von dem Ozanam undt gautier, ohngeachtet nichts sonders darin, dennoch ein paar kleine relationchen, von 4 15 zeilen, in die Acta zu bringen, seyn möchten, stelle ich m. h. Herrn Patrons getrachten anheim; wie auch, ob der Englischen Electorum Geometrii zu erwehnen seyn möchte, weil doch etwas neues darin be findlich. Was aber des Duc de Buckingam tractat, dessen M. H. Patron im Schwei ben an den Hn Seckendorf erwehnet, anlanget, dafern derselbe neu, undt etwa 1683. 84 oder in diesem jahre erst heraußkommen, so wolte ich denselben ganß dienstlich gebeten haben, eine relation davon ad Acta zu communiciren. Den obgleich seine meinung scheinet gefährliche consequentien nach sich zu ziehen, können wir doch solche, alß was eines, vorstellen, undt dem Lectori des judicium davon (mal wir selbst unß keiner censur unternehmen) überlassen. Ich erwarte mit nechstem eine bûcher auß Engeland, den ich schon nachricht, daß solche von London auf Hamburg abgesant. Vermuthlich werden sich darunter curieuse Sachen finden. Von Mons. schwachauß, von dem ich das Vortiger Zeit nichts gehöret, habe ich gestern briefe erhalten, da Er zugleich einige Optische experimentien ad Acta einsendet, die aber wegen H. Pfauzenß abwesenheit in den September werden verschoben werden, massen. Er klaget über andere vielfältige Verrichtungen, undt scheinet, daß die weitläuftige Haushaltung auf den gütern ihm nicht viel zeit zu spéculationibus übrig lassen. H. Kochensii fänget an, waß von seinen meditationibus ein undt an des zu communiciren, wie dan M. h. Patron ein specimen davon in Julio wird, finden haben. Ob solches tanti, wie nicht zwar nicht deucht, davon möchte dessen sentiment gern wissen. Ein anders ist noch bey mir, nemlich observationes Cyelo metricae ad facilitandam praxin accommodatis, welche wo nicht in Augustum, doch in dem Septembrem gebracht werden sollen. Dafern es mit dieses mannesachen suo der mühe nicht verlohnen solte (davon ich M. H. Patrons meinung folgen werde) würde man sich schon mit manier abstrahiren können. H. Was muth hat mir enden H. Pfautzer seine Scioographiam novi operis Astros-Chronologici geschicket, ver muthl. zu dem Ende, damit Sie in die Acta gebracht werde. Ich werde H. Pfautzen damit schalten lassen, den ich die Sache nicht verstehe. Möchte aber meines Hochg. Patrons sentiment auch darüber gern willen. H. Pfautz ist von Pyrmont nach Olden burg gereiset, ich vermuthe ihn aber noch in künftiger woche, geliebt Gott, zurück Er hätte sich bey denen gemachet, M. h. Patron in der rückreise Zusehen, welches aber auf die weise nicht geschehen wird. Ich recommendire mich schloßlich be herlacher affection, undt verbleibe unter Gottes Schutz lein, d 25 Julii 1685 Meines Hochgeehrten Herrn schuldigster Diener L. Otto Mencken,