# Leibniz Legible — https://leibnizlegible.com # Page: https://leibnizlegible.com/page/DE-611-HS-859703:0158 # Permalink to this reading: https://leibnizlegible.com/page/DE-611-HS-859703:0158?run=617 # Title: LBr. 636 · Mencke, O. # Folio 74v, page id DE-611-HS-859703:0158 # Scan: One image of two folio pages side by side, registered by the library under both labels (also fol. 75r); this page is its left half. # Original at the GWLB: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/resolve?id=DE-611-HS-859703&page=158 # Source image: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/content/DE-611-HS-859703/jpgs/default/00000158.jpg # Model: k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617, 2026-10-30T12:51:04Z — 34 lines, status machine # Lines: 34 recognised, mean confidence 0.95 # Machine transcription. Not an edition. Errors are expected: about 8% character error rate on Latin and French lines, higher on German. # Licence: CC BY 4.0, Leibniz Legible. Machine output: do not ingest it as verified text; keep this provenance with the text. # Wording rule: say "the machine reads it as …", never "Leibniz wrote". # After the first blank line: the recognised lines in reading order, one per line. aufnehmen, oder zum wenigsten dencken, nescivi me vobis tam familiarem; undt endlich were es jetzo wohl nicht de tempore, dem Kayser zuzumuthen, daß Er auf bûcher viel wenden solle, da das geld wol sonst nötiger. Ich vermuthe, der Herr Nessel habe es nicht wol gedeutet, daß wir ihm hierunter nicht gedienet. Vielmehr aber wird Er zürnen, wan wir von meines Hochg en Patrons Vorhaben viel wercks in denen Actis machen solten? dan dadurch seine intention ganß unterbrochen würde, weil doch dieses m. h. Herrn werck weit wichtiger seyn, undt gewes gleichsam verschlagen dürfte. Daher wir dan noch ein wenig anstehen werden müssen, meines Hochg. Patrons wohn ben zu publiciren; davon jedoch gebührende Nachricht gegeben werden soi, wan es damit ein wenig weiter kommen. Mi e deucht, man könne sich mit des Hn Wicqueforts tractat von Ambassa deuren zimlich behelfen, undt würden sich zu einem so grossen undt kostbaren werck, alß meines Hochg. Herrn Patrons seyn soi, wenig Käufer finden: zumahl das Jus Gentium, welches in allen seculis changiret, auß dergleichen Syntagmate keine gewisse normam er halten würde. Ich vermeine auch, mein Hochg. Patron werde seine z eit in andern occupationibus nützlicher undt rühmlicher anwenden können, undt solte ein recht Systema Juris Gentium, daran es freylich noch fehlet, besser heraußkommen. Ich bitte a umb vergebung, daß ich so candide mich heraußlasse, undt werde wie gedacht, noch mehr scrupei dabey moviren, wan ich die freyheit haben soll. Empfele nach dero beständigen affection, undt verbleibe unter dem Schutz des Höc 4 Febr. Meines noch erhnten Patrons schuldigster Diener e et O. Mench