# Leibniz Legible — https://leibnizlegible.com # Page: https://leibnizlegible.com/page/DE-611-HS-859703:0209 # Permalink to this reading: https://leibnizlegible.com/page/DE-611-HS-859703:0209?run=617 # Title: LBr. 636 · Mencke, O. # Folio 100r, page id DE-611-HS-859703:0209 # Original at the GWLB: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/resolve?id=DE-611-HS-859703&page=209 # Source image: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/content/DE-611-HS-859703/jpgs/default/00000209.jpg # Model: k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617, 2026-10-30T12:51:04Z — 57 lines, status machine # Lines: 57 recognised, mean confidence 0.89 # Machine transcription. Not an edition. Errors are expected: about 8% character error rate on Latin and French lines, higher on German. # Licence: CC BY 4.0, Leibniz Legible. Machine output: do not ingest it as verified text; keep this provenance with the text. # Wording rule: say "the machine reads it as …", never "Leibniz wrote". # After the first blank line: the recognised lines in reading order, one per line. ter Patron. t uf dero geehrtestes vom 8 hujus andworte ich ohne Verz ug. 1 Die Lemmata zum Indice hat H. P. Pfautz schon extrahire h welcher m. h. Herrn Patron sich schon eine stellet. Des Hn Filingii Dissertation hätten wir hertzlich gern ad Ada gebracht, wen es nicht eine blosse Disputation were. Wir haben aber von anfang der Adorum biß hieher keine Disputationes Academicas in denen Actis recensirt, nen Actis seyn, denn dann der drey viele zusammen gedrucket, undt in in recht opus colligiret gewesen. Nicht, alß wan in denen Disputa ag tionibus nicht öfters bessere Sachen weren, alß in grossen voluminibus a sondern daß unsere Arbeit nicht zu weit extendiret werden möchte. Wie dan Mein Hochg. Patron leicht erachten kan, was fur eine last wir unß auf bürden, undt was fur consequentien wir zu erwarten haben würden, wan wir auch die Disputationes in die Acta bringen wolten. Ich zweifele aber nicht, der H. D. Tiling werde diese ma terie noch weiter außführen, undt einmahl sub forma justi tractatus heraußgeben; dazu ich ihm dan selbst leicht einen Verlege 3 schaffen wolte: wiewol auch in Bremen der H. Sauerman, ein junger un aber activer buchhändler, es zu verlegen kein bedencken haben wird. Wallisii Opera werde ich auß Engeland bekommen, undt wil mein exem plar Hn Gleditschen wieder d u das ubergesante binden lassen. Den Preiß weiß ich noch nicht. Versic here aber, daß ich von demselben ein mehreres nicht praetendiren werde, alß es mich selbst kostet, undt daß ich auch die fracht gern über mich ergehen lassen werde. Indessen communicire hiebey einen catalogum anderer bûcher, die ich umb gar billigen preiß verlassen kan; wie wol einige davon nicht mehr vorhanden seyn. Ich halte zwar nicht, daß vor m. h. Herrn was darunter sey: vielleicht aber findet sich ein guter freund, dem ein undt anders anständlich. H. Bernoullii Apologie ist gedrucket: ob sie meinem Hochg. Patron allerdings anste hen werde, weiß ich nicht. Ich habe aber davon nichts weglassen mögen. Mit seinem bruder aber, der nun zu Groningen alß Professor Mathes eos seyn wird, dürfte Er leicht in wiederwertigkeit gerathen. Von H. P. Kochansky wissen wir biß dato nichts. Vom Nieuwentiit bringen wir weiter nichts ad Acta; es wolte dan M. h. Herr selbst eine recension von seinem grossem wercke einsenden. Auß Engeland erwarte ich unter andern Catoptricam Gregorii; aber keine Transactions Phil. Daher ich vermuthen, daß solche gar ins stecken gerathen und kein Verleger sich weiter dazu finden wolle. Ich verbleibe unter Gottes Schutz ed 9ten Dec. 1695 Meines Hochgeehrten Patrons schuldigster Diener l Menck