# Leibniz Legible — https://leibnizlegible.com # Page: https://leibnizlegible.com/page/DE-611-HS-861318:0892 # Permalink to this reading: https://leibnizlegible.com/page/DE-611-HS-861318:0892?run=79 # Title: LBr. 714 · Papin # Folio 358, page id DE-611-HS-861318:0892 # Original at the GWLB: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/resolve?id=DE-611-HS-861318&page=892 # Source image: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/content/DE-611-HS-861318/jpgs/default/00000892.jpg # Model: FoNDUE-GD_v2_ft_Leibniz, run 79, 2026-09-07T03:33:42Z — 39 lines, status machine # Lines: 39 recognised, mean confidence 0.93 # Machine transcription. Not an edition. Errors are expected: about 8% character error rate on Latin and French lines, higher on German. # Licence: CC BY 4.0, Leibniz Legible. Machine output: do not ingest it as verified text; keep this provenance with the text. # Wording rule: say "the machine reads it as …", never "Leibniz wrote". # After the first blank line: the recognised lines in reading order, one per line. F. Cerland. finduno der Damplmaschine (atmospharischen MLaschine) zuerst rerottentlicht hatto, rar ex mit Leibniz in einen lebhatten Brietrechsel setroten, in melehem ex bis zu seiner Abreise ron Caddel am 24. Sept. 17O7 die Resul- tate seiner Arbeiten dem srossen Philosophen austiitrlich dargelest nat. Leibniz natim daran das lebhatteste Inter- esse, Papin ermunternd und ibn durch Rath und That antersiiitrend, s0 viel in seinen Keatton stand. Nach man- ehen missoliekton Versuehon, an denen der Tandorat C arI ron Hesson den regsten Antheil genommen hatto, kam eine Maschine zu Stande, elche Papin in dem oben g0. nannten Schriftehen austihrlich Beschrieb. Din Fxemplar desselben sandte er sotort nach seinem Krscheinen an Teibniz, velcher nun in dem Schreiben rom d. Febr. 1707 seinen Dank fir diese Senduns abstatteto. ObronI dio ArS nora aut dem Pitel die SahrostanI lTO7 traot, 50 muss sie doch, rie das Datum des einen der Concepte ron Leibniz Hand Berreist, Bereits Fndo 1706 90- druekt sein. Dio in PapinS Buche Beschriebene Maschino ist oine einseitis mirkende Hochdruekmaschine, und rar ihr dieo fo). sende Pinriehtuns seseben)): Der in einer grossen, cisernen Retorto (dem Rossel) erzeusto, stark sespannte Dampt tribt dureh einen Hahn, dessen deffnuns und Schliessung ein Ar- Deitor besorst, in den obern Theil eines sentreeht autgo. stollten, dampldient seschlossenen CHlinders (Dampferlindor) und trifft hior aus einen rinsformisen Kolben, relcher mit serinsem Spielraume sich in dem Crlinder aut und ab be- resen kann. Der Kolben ist aus Blechranden zusammen- sesetat und hohl, sodass er aut Wasser schmimmt; in den innern Theil des Rinses ist ein langerer, unten seschlos- sener, obentalls doppelrandiser Cstinder ron geringerem Durchmesser eingesetat, sodass das Ganze einem unse- 1) Abbildunsen der Maschino sinden sich nach der ron Papin selbst seinem Buche beigetiigten in Leupolds Theatrum machina- rum generalo, Leipz. 1724 und in Bolidor s Architecturo hrdraulique, Paris 1739, auch in Caxts Rexertorium XII. P. XIV. P18. 3. 358