# Leibniz Legible — https://leibnizlegible.com # Page: https://leibnizlegible.com/page/DE-611-HS-957518:0018 # Permalink to this reading: https://leibnizlegible.com/page/DE-611-HS-957518:0018?run=617 # Title: LBr. 117 · Briegell # Folio 9v, page id DE-611-HS-957518:0018 # Scan: One image of two folio pages side by side, registered by the library under both labels (also fol. 10r); this page is its left half. # Original at the GWLB: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/resolve?id=DE-611-HS-957518&page=18 # Source image: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/content/DE-611-HS-957518/jpgs/default/00000018.jpg # Model: k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617, 2026-10-30T12:51:04Z — 45 lines, status machine # Lines: 45 recognised, mean confidence 0.84 # Machine transcription. Not an edition. Errors are expected: about 8% character error rate on Latin and French lines, higher on German. # Licence: CC BY 4.0, Leibniz Legible. Machine output: do not ingest it as verified text; keep this provenance with the text. # Wording rule: say "the machine reads it as …", never "Leibniz wrote". # After the first blank line: the recognised lines in reading order, one per line. ich müsten Ehre davon haben würde, wann ich sagen kö te, daß ich mich bey diesen Mann eine Zeitlang aufge halten hette; Ich befinde aber unter andern nun, et daß Er ein Mann ist, welcher Weib vnd Kinder in großer es V Armnuth sitzen laßen vnd verlaßen hat, von Walchen sei et nen Weib Er doch jederzeit bey vielen leuten vngescheüt 2 vnd darzu mit einem großen Eyd bekräfftiget, vorgeben selbigen hat, daß sie gestorben sey, vnd gantzer sieben wochen mit enthaltung völliger speiße oder unter die leüte darauf zugehen, bekrauret haben. Gehet auch hier damit vmb ad secundas nuptias zu schreitten, vnd hat einen Anschlag an vornehme vnd Wohlvermögende leüte gemachet, n Welche nicht vngeneigt dazu sind, hat hierauf seinen e Vester vnd mir verbotten, nichts von seinem Weib zu e sagen, Er gehet dahin fleißig zu Gast, spielet mit ihnen in karten spiel, jezuweilen des gantzen tages, vnd damit ich daselbst nicht in bekandschafft gerathen möge. e in Darff ihn nicht bey der Taffell aufwarten, wie schonsten gedizeit et zu thun von ihm gezwungen vnd angehalten worden, son S dern wenn ich mit ihme an die thür des haußes kom 2 me, muß ich wiederüm zurück gehen; Gleichwohl haben müßen dieße noch in vielen stücken bedencken, ün aber i gegen den Schrötter haben, in dem sie zu einiger Zeit mich ohne des Schrötters wissen, anhalten vnd examiniren habe, laßen, ob der Schrötter eine frau, oder nicht et vnd wie viel Er Kinder habe? vnd Weßen religion