# Leibniz Legible — https://leibnizlegible.com # Page: https://leibnizlegible.com/page/DE-611-HS-958572:0718 # Permalink to this reading: https://leibnizlegible.com/page/DE-611-HS-958572:0718?run=617 # Title: LBr. 501 · Crafft, J.D. # Folio 359v, page id DE-611-HS-958572:0718 # Scan: One image of two folio pages side by side, registered by the library under both labels (also fol. 360r); this page is its left half. # Original at the GWLB: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/resolve?id=DE-611-HS-958572&page=718 # Source image: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/content/DE-611-HS-958572/jpgs/default/00000718.jpg # Model: k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617, 2026-10-30T12:51:04Z — 41 lines, status machine # Lines: 41 recognised, mean confidence 0.97 # Machine transcription. Not an edition. Errors are expected: about 8% character error rate on Latin and French lines, higher on German. # Licence: CC BY 4.0, Leibniz Legible. Machine output: do not ingest it as verified text; keep this provenance with the text. # Wording rule: say "the machine reads it as …", never "Leibniz wrote". # After the first blank line: the recognised lines in reading order, one per line. Wo höher Er beschweret, wo beßer es wehre. So ein einiges mittel den gemeinen Man davon wieder abzu gewehnen in der weit sey, wehre es dieses, und zu dieser intention zugelangen, nicht so große hofnung zu machen auf ein simples verboth, alß auf eine rechtschaffene Beschwerung deßelben, und wan je die menschen, welches ohn felbahr geschehen werde, mit gewalt so thorigt seyn n bleiben, und ohne considération der Theürung sich deßen dennoch bedienen wolten, so hetten Chfrl. Dhl. doch diesen nutzen darbey, daß dürch solche extre gute Einkunft ein so herl. werk eingeführet werden könte. Der Vorschlag wart nach gehaltener deliberation placidirt, und auf jedes ft Toback 3 g. gelegt, und die Einkunft zu Erhebung solcher neüen manufactur gewitmet. Eß ist aber solche accis, allzu hoch geachtet, auf der Kaufleüte vermeinte remonstration s zwar gahr bald gemindert, doch biß auf diese Stunde ge blieben. Ob nun das Einkommen vor voll oder nur zum Theil zu der manufactur verwendet, solches habe ich auf diese Stunde weder zu wißen noch zu erfragen, auch alß deme es nicht gebührt, niemahl bemühet, aber dieses doch beteuren müssen, daß der manufactur, da Sie in ihrem höchsten f lor wahr, v. meist alles superit, v. die assistentz am aller nothwendigsten gewesen, ihre gewitmete Einkunft ent¬ wendet, und zu der Cammer gezogen worden. Auß welchen allen klar Zusehen daß die Chfrl. Cammer im geringsten mit dieser Sache nicht implicirt, vielweniger in Billigkeit über die große Unkosten sich zu beklagen, indem Chfrl. Dhl. von den ordinari intraden dazu nichts verwendet, noch darbey verlohren, sondern ihre Cammer intraden auf ewig dabey vermehret, und über dieses alles noch so viel gewon nen, daß Sie so nutzbahre manufacturen zu des gemeinen bestens aufnahm v. jedermans Bequemligkeit ohne Untergang eingefuhrt vor äugen sehen. Gleich wie nun alle dinge in der weit, wie die Alten gesagt haben, duplicem ansam haben, v. eine jede Sache juxta arbitrium judicis leicht oder schwer gemachet werden könne, alß findet sich deßen warheit woll rechtschaffen bey diesem meinen c n. H. Abreyet freÿschicket in privat Ehren 1000 auch zu ver den, v. nicht allein das capital nicht zu erhalten, sondern c