# Leibniz Legible — https://leibnizlegible.com # Page: https://leibnizlegible.com/page/DE-611-HS-960234:0141 # Permalink to this reading: https://leibnizlegible.com/page/DE-611-HS-960234:0141?run=617 # Title: LBr. 248 · Eyben, H.v. # Folio 71r, page id DE-611-HS-960234:0141 # Scan: One image of two folio pages side by side, registered by the library under both labels (also fol. 72v); this page is its right half. # Original at the GWLB: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/resolve?id=DE-611-HS-960234&page=141 # Source image: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/content/DE-611-HS-960234/jpgs/default/00000141.jpg # Model: k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617, 2026-10-30T12:51:04Z — 27 lines, status machine # Lines: 27 recognised, mean confidence 0.98 # Machine transcription. Not an edition. Errors are expected: about 8% character error rate on Latin and French lines, higher on German. # Licence: CC BY 4.0, Leibniz Legible. Machine output: do not ingest it as verified text; keep this provenance with the text. # Wording rule: say "the machine reads it as …", never "Leibniz wrote". # After the first blank line: the recognised lines in reading order, one per line. Wetzlar d. 8. Maji 1694 Tit.) Insonders hochgeehrter Herr und Großwerther Freunde Das derselbenah wohl und gesund lebet habe aus seinen jüngsten erfreulich vermercket und mithin dero werthen wohlgewogenheit continuirende beibehaltung; H. Ludolf wird inzwischen selbst geschrieben haben, er nen¬ net H. Andream Müllern ein heteroclitum caput, wann die ser angezogene seine Mscta verbrennen solte, wäre es De freilich zu bedauren, vieldestomehr aber es zeitlich auffs beste zu verhüten; wan H. Praes. Danckelmann von Berlin unser gewesener Collega, welcher gestern morgen hie¬ durch auff Ems gereiset, in gebeßerter constitution zurücke kommet, will ihm die gute intention beweglich recommen diren. Von H. Weigelio habe seithero nichts vernommen und sorge daher das mein schreiben ihm etwa nicht zukommen; die Lateinische Sprache kan in bedeuteter qualität oder considération nicht anderster ansehen als eine von denjenigen Göttlichen straffen oder plagen welche desto schäd- und gefährlicher seind je weniger man die- selbe erkennet und empfindet. Das ohne dem Pabst in bewuster reunion sache nichts zu thun ist bei mir ebenmäßig außer zweiffel, nurten aber die frage ob eben ein consensus oder jussus praecedens erforder et werde, zumahlen da quaestio, An? a quaestione quomodo? in talibus gemeiniglich dependiret, und bekand wie mit oder