# Leibniz Legible — https://leibnizlegible.com # Page: https://leibnizlegible.com/page/DE-611-HS-971384:0061 # Permalink to this reading: https://leibnizlegible.com/page/DE-611-HS-971384:0061?run=617 # Title: LBr. 289 · Frisch # Folio 31r, page id DE-611-HS-971384:0061 # Scan: One image of two folio pages side by side, registered by the library under both labels (also fol. 32v); this page is its right half. # Original at the GWLB: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/resolve?id=DE-611-HS-971384&page=61 # Source image: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/content/DE-611-HS-971384/jpgs/default/00000061.jpg # Model: k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617, 2026-10-30T12:51:04Z — 36 lines, status machine # Lines: 36 recognised, mean confidence 0.88 # Machine transcription. Not an edition. Errors are expected: about 8% character error rate on Latin and French lines, higher on German. # Licence: CC BY 4.0, Leibniz Legible. Machine output: do not ingest it as verified text; keep this provenance with the text. # Wording rule: say "the machine reads it as …", never "Leibniz wrote". # After the first blank line: the recognised lines in reading order, one per line. d. 29. G rob HochEdler Hochgeehrter Herr Praesident, Hochwerthester Patron. Der Hothammer befehl, die Baume in den provinzien zu pflanzen hat nichts kommen, als richten, weil kein Amptman gewust, wo er verbaume hernehmen sollen. Der Plantier der von der Societät an genommen worden bekommt 30 thlr, daß Jahrs, biß man sicht, was er vor t dienste thun kan. Ich hab dem General Major einen Zettel Geschrieben, sch wie ich gern, und wo auf- und an den Wällen wollte passiren und ungehindert vor denen wachten bleiben, welchen er auch, wiewohl mit Sachen unterschrieben, daß ich ihm ein solch modell fürgeschrieben. e b Ich hab darauf in der Hause braye wollen anfangen lassen zu graben a allein, weil ich die Bäume nothwendig muß begiessen lassen, und mit demselben begiessen viel Ungelegenheiten haben würde, als hab ich in dem bedeuten weeg angefangen, da ich das Wasser gleich aus dem Graben hohlen kan. Der graben worein die Bäumelein kommen sollen liegt diesen Winter also offen, und im Frühling will, ich einige tausend hinein sezen lassen. Den Garten zu söpanck will ein Frachß in den Stand bringen, so daß er alle bäume will beschneiden und saübern lassen, zu allen und jeden Mißt führen, und sie der Societät alle brauchbar t lieffern, wofür und wozu er aber, weil es geld und zeit erfordert, den garten auf fünff Jahr haben will. Weil ich nun bißher gesehen, daß der garten, wann ihn nicht jemand als sein ei¬ genes wartet, alle Jahr unbrauchbarer wird, als hab ich die es erbieten deß Franzosen der Societät vorgetragen, welche ich biß auf Ew. Excell. consens bewilligt. Er will hernach einen ehrlichen Pacht davon geben. Ich bin mit ihm hinaus gefahren