# Leibniz Legible — https://leibnizlegible.com # Page: https://leibnizlegible.com/page/DE-611-HS-971384:0139 # Permalink to this reading: https://leibnizlegible.com/page/DE-611-HS-971384:0139?run=617 # Title: LBr. 289 · Frisch # Folio 69r, page id DE-611-HS-971384:0139 # Scan: One image of two folio pages side by side, registered by the library under both labels (also fol. 70v); this page is its right half. # Original at the GWLB: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/resolve?id=DE-611-HS-971384&page=139 # Source image: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/content/DE-611-HS-971384/jpgs/default/00000139.jpg # Model: k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617, 2026-10-30T12:51:04Z — 21 lines, status machine # Lines: 21 recognised, mean confidence 0.95 # Machine transcription. Not an edition. Errors are expected: about 8% character error rate on Latin and French lines, higher on German. # Licence: CC BY 4.0, Leibniz Legible. Machine output: do not ingest it as verified text; keep this provenance with the text. # Wording rule: say "the machine reads it as …", never "Leibniz wrote". # After the first blank line: the recognised lines in reading order, one per line. Weil Er Excellenz zweÿ briefe bald auf einander geschikt, werden sie mir erlauben auf dieselben hiemit zugleich zu ant¬ worten, Und dabey meine Freyheit ein und andere Umstände wegen der Societät zu berichten, nicht übel deuten, als wozu mich dero Vertrauen gegen mich in dem lezten brief gebracht. Als die Übersetzung des Paciti in den Vorschlag kam, und zwar von denen die sie allbereit fertig hätten, so wir aber nicht wüsten, b arbet sich ein jeder das seinige zu contribuiren, und Herr Neu¬ kirch welcher hierzu am besten taugte, wollte sie über sich nehmen, allein es behielt der nachmahlige auctor den Vorzug mit deutlichen Unwillen einiger von diesem Departement. Welche hernach unter ch nehnten, es geschehe aus einer absicht, von dem verstorbenen König damahls ein gutes geschen zuziehen. Nach einigen con ferenzen sa hun wohl was dabey zu tuhn, und würden offt wenig so genannte Spruch- Reden ohne scharfe census passirt, so daß es sich verzog bis der König starb. Herr Raht Schott würde auch immer krank, und es verzeihet sich der auctor gar zwar, die Hofnung die er sich mit dieser Übersetzung gemacht, Nach der gemeinen censur entdeckte ich ihm erst in seinem Haus meine noch übrigen Scrupei, welche man sich scheute publice zu urgiren