Leibniz-Handschriften zur Theologie LH 1, 8, fol. 29r
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- 2) Daß die thätliche Anwisenheit
- oder Unterlaßung der Liebe Gottes
- der
- nicht zu den wesen Erbsünde ge
- höre, vnd schade dem Menschen
- alßdann erst, wenn die wißen-
- hafft desjenigen, so er nicht
- weiß, erfordert wirdt, oder
- wen die zeit solches unterstehen
- vorhanden ist. Undt daß
- D. Calixtus sol ehren
- dem ersten stücke ist bey vorigem puncte
- gehandelt. Daß andere ist Im soweit
- daß die angebohrne ignoranta My
- Majoriorum, quae offacultatem
- illa cognoscendi detrahit, vnd die
- carentia ipsius otiam facultatis
- e
- diligendi Deum, denn erst (an der
- Seeligkeit schade, wenheit die Ge-
- heimniße zuwißen, vnd Gott
- zu liebenen ist, sie erst in adultae
- etate.) Daß ist D. Calixto von
- h
- Consensualibus falschlich angedichtet,
- tehet auch nicht in seinen angeführte
- ten wortten. D. Frid. ult. Calixtus
- hatte in seiner demonstration diese
Cite
Leibniz-Handschriften zur Theologie LH 1, 8, fol. 29r. Machine transcription, not an edition: Leibniz Legible (model k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617). https://leibnizlegible.com/page/00068366:0057?run=617