Leibniz-Handschriften zur Theologie LH 1, 8, fol. 102r
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- so hette Er der Apologie entgegen gelehret
- Aber schat D. Calixtus nicht geschrieben, Er hat
- sich auff kein außtrücklich Zeugnis beruffen.
- wieses aber hat Er gesaget; weil mann nach
- exempln der schrift, bey den Lebendigen
- gläubigen befuegt wehren, dieselbe umb für
- an
- seitte bey Gott anzusprechen, so könne hier
- aus weiter vernünfftig abgenommen.
- werden, daß wenn einem eine abgeleib
- te frommo Seite gegenwerttig auszusprechen
- e
- gelegenheit hette Tür handt nehme. Er
- alstaann auch selbige nicht aneben umb
- Vorbithe bey Gott ansprechen könnte
- Undt weil ja der Liebe Gott Ihm gefallen
- ließe, wenn unter lebendigen Christen
- e
- einer dem andern umb fürbitte bey
- Ihme ansprucht, so sehr mann keine ur
- sache, worumb in vorher gesetzten fall
- (wenn der sich begeben sollte) der Liebe
- Gott, daß ansprechen umb für bitte
- Ihm sollte auß gefallen laßen
- er Andere Punct
- und uns ist hier fast weitlaüfftig
- Aufgesezet) Fürstkommen diese worthe
- Daß die Papisten der Jung frawen Marien
- storbenen Heyligen Göttlichen
- Ehre Anthun (im Lothringen stehet
- Mariam et pactos démortuos cultu
- NB. avino prosequantur), welche worthe
- vnd den
Cite
Leibniz-Handschriften zur Theologie LH 1, 8, fol. 102r. Machine transcription, not an edition: Leibniz Legible (model k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617). https://leibnizlegible.com/page/00068366:0203?run=617