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Leibniz-Handschriften zur Theologie LH 1, 9, fol. 15v

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  1. So erklären auch Lothéres und manche
  2. Lutherische Theologi ihre Lehr von der
  3. Tauff auf solche weyse, daß die Reformir-
  4. ten daran nichts verwerfliches, oder von
  5. sich unterschiedenes finden: wie insonderheit
  6. in Lutheri ausbündigem Section vom hoch¬
  7. würdigen Sacrament der H. Taüffe, et 1519.
  8. so zu weitläufftig anzuführen) und seines
  9. s
  10. Zu
  11. trewen Freündes D. Brentii, Catechismo zu
  12. ersehen, da dieser unter andern also schreibet:
  13. Dahid wird durch den Propheten Samuel zum
  14. Könige über Ihral erwehlet, und durch diesen
  15. beruff wird David zum Könige über Schral
  16. doch wird er nachmahls auch zum könige gesal
  17. bet. Diese Selbung für sich selbst
  18. hat David nicht zum Könige gemacht.
  19. denn wäre er nicht zuvor zum Könige
  20. erwehlet und beruffen gewesen, wäre er
  21. durch die Selbung kein König worden,
  22. aber die Salbung ist eine öffentliche Ceremoni
  23. X
  24. dadurch die Wahl und beruff Davide
  25. offentlich bedeutet und bestätiget ward.
  26. Also wird ein Mensch durchs Evangelium
  27. erwehlet und beruffen, daß er sey ein
  28. Kind Gottes und himlischer König. Glaubet

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Leibniz-Handschriften zur Theologie LH 1, 9, fol. 15v. Machine transcription, not an edition: Leibniz Legible (model k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617). https://leibnizlegible.com/page/00068367:0030?run=617