Leibniz-Handschriften zur Theologie LH 1, 9, fol. 34v
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- nem Zeügnüs derer Lütherischen
- Damit ein Mensch auf sich eine sichere
- zueignung machen könne, dazu wird
- zwar allezeit eine Proposition Unver
- salis (allgemeiner Saz) erfordert;
- darff
- aber selbige Universalität, nicht
- eben Absoluta (ohne beding und Grentzen)
- sondern kan auch wohl Limitata (auf
- gewisse maas beschrenket, sein. Zum exem¬
- pel: Ein Unterthan kan die gewisse
- zueigung auf sich machen, der König
- wird auch mir diese Freyheit, Gnade,
- Privilegium der ertheilen; ob er wohl
- nicht zum grund hat den absolute-all-
- gemeinen Saz, der König will allen
- seinen Unterthanen diese Freyheit, Gnade,
- Privilegium x schenken: sondern den
- lamitate- allgemeinen Saz, der König
- will allen seinen Gehorsamen Untertha¬
- nen, die umb die Freyheit, Gnade,
- Privilegrum per unterthänigste Ansuchung
- thun, selbige ertheilen.
- Auf diesen fuß nun richtet der Par
- ticularismus seine Lehr-art; und in
- dem er anstat des absolute-allgemeinen
- Satzes, Gott will alle Menschen seelig haben
- ein
- Ratione
- so genandte
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Leibniz-Handschriften zur Theologie LH 1, 9, fol. 34v. Machine transcription, not an edition: Leibniz Legible (model k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617). https://leibnizlegible.com/page/00068367:0068?run=617