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Leibniz-Handschriften zur Theologie LH 1, 9, fol. 34v

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  1. 52
  2. nem Zeügnüs derer Lütherischen
  3. Damit ein Mensch auf sich eine sichere
  4. zueignung machen könne, dazu wird
  5. zwar allezeit eine Proposition Unver
  6. salis (allgemeiner Saz) erfordert;
  7. darff
  8. aber selbige Universalität, nicht
  9. eben Absoluta (ohne beding und Grentzen)
  10. sondern kan auch wohl Limitata (auf
  11. gewisse maas beschrenket, sein. Zum exem¬
  12. pel: Ein Unterthan kan die gewisse
  13. zueigung auf sich machen, der König
  14. wird auch mir diese Freyheit, Gnade,
  15. Privilegium der ertheilen; ob er wohl
  16. nicht zum grund hat den absolute-all-
  17. gemeinen Saz, der König will allen
  18. seinen Unterthanen diese Freyheit, Gnade,
  19. Privilegium x schenken: sondern den
  20. lamitate- allgemeinen Saz, der König
  21. will allen seinen Gehorsamen Untertha¬
  22. nen, die umb die Freyheit, Gnade,
  23. Privilegrum per unterthänigste Ansuchung
  24. thun, selbige ertheilen.
  25. Auf diesen fuß nun richtet der Par
  26. ticularismus seine Lehr-art; und in
  27. dem er anstat des absolute-allgemeinen
  28. Satzes, Gott will alle Menschen seelig haben
  29. ein
  30. Ratione
  31. so genandte

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Leibniz-Handschriften zur Theologie LH 1, 9, fol. 34v. Machine transcription, not an edition: Leibniz Legible (model k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617). https://leibnizlegible.com/page/00068367:0068?run=617