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Leibniz-Handschriften zur Theologie LH 1, 9, fol. 187v

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  1. wieder lauffen würde. Und
  2. wann man dennoch krafft die
  3. ser definition der Justiz das
  4. jenige ein (obschon unvollkom
  5. meines) Recht nennen wil. (
  6. was einer (es sey ein weg
  7. Rechtens vorhanden oder nicht)
  8. mit guhtem fug begehren,
  9. und da ers nicht erhält, sich
  10. darüber mit fug beschweren
  11. kan, könte man sagen
  12. es hätte auch der Menschein
  13. Recht auff gewiße maße
  14. bey Gott, als zum exempel
  15. aus göttlicher Verheißunge
  16. pa
  17. zu dem was gott versprochen
  18. aus der Unschuld, im fall je¬
  19. mand vor Gott unschuld
  20. seyn solte, zu der nicht-be¬
  21. straaffung und dergleichen
  22. Weil aber auch aus dem
  23. licht der Natur gewiß, daß
  24. bey Gott nicht allein die höch¬
  25. ondern auch die höchste
  26. ste weißheit ist, so folget dar
  27. aus, daß bey Gott das höchste

Cite

Leibniz-Handschriften zur Theologie LH 1, 9, fol. 187v. Machine transcription, not an edition: Leibniz Legible (model k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617). https://leibnizlegible.com/page/00068367:0374?run=617