Leibniz-Handschriften zur Theologie LH 1, 9, fol. 188v
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- wollen, nicht allein Gottes
- höchste Macht, sondern auch tieffeste
- weißheit, und unaussprechliche
- güte angeführet, wie aus der
- Histori von Sj Job, und beym
- Paulo zu sehen. Sie sagt auch
- anderswo: Herr wie sind
- deine wercke so groß (phalm.
- et
- s
- 104. 24) du haft sie alle weiß
- lich geordnet, und die erde ist
- voll deiner guhte. Und jerem
- n
- h
- k. 12. Gott hatt die erde durch
- seine krafft gemachet, und
- der weltweiß bereitet durch
- seine weißheit, und den him¬
- mel ausgebreitet durch sei-
- nen verstand.
- Eine gleiche bewandtnis hat
- es mit dem willen Gottes
- ob nemblich der wille Got¬
- hes eigentlich das Recht mache,
- und ob etwas deshalber al
- lein guht und recht sey, weil
- es Gott wil, oder ob es Gott des-
- halben wolle, weil es an sich guht und recht ist.
Cite
Leibniz-Handschriften zur Theologie LH 1, 9, fol. 188v. Machine transcription, not an edition: Leibniz Legible (model k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617). https://leibnizlegible.com/page/00068367:0376?run=617