Leibniz-Handschriften zur Theologie LH 1, 9, fol. 241v
Machine transcription. Not an edition. Errors are expected: about 8% character error rate on Latin and French lines, higher on German. Mean line confidence on this page: 0.96.
Original at the GWLB · Page image · Annotations (IIIF) · Download text
One image of two folio pages side by side, registered by the library under both labels (also fol. 236r); this page is its left half.
The machine reads it as
- Von den Reformirten ge¬
- standen, daß Gott keine ande
- re zur ewigen herligkeit
- erwehle, alß die den leben
- den glauben endlich haben
- C
- werden. Es wird auch eben
- mäßig von den Unferigen
- gestanden, daß der glaube
- sey ein gnaden-geschenck Got¬
- tes, und daß niemand in
- derzeit dem seeligmachenden
- glauben haben könne, dem
- Gott denselbigen zu geben vo
- rigkeit nicht beschloßen
- c
- Es sind auch beede theile da¬
- mit einig, daß in der Ord¬
- nung der Göttlichen Raht
- schlüße nicht prioritas temporis
- sondern prioritas naturae, oder
- in signo rationis, wie es die Theologi
- logi Scholastici nennen, stat.
- habe, bleibt also bloß und
- allein diese subtile Streit-frage
- übrig, welches von den beeden
- Decreti
Cite
Leibniz-Handschriften zur Theologie LH 1, 9, fol. 241v. Machine transcription, not an edition: Leibniz Legible (model k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617). https://leibnizlegible.com/page/00068367:0482?run=617