Leibniz-Handschriften zur Theologie LH 1, 9, fol. 246v
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- glaube selbst ein gnaden
- geschenck Gottes sey) stil zu
- stehen, und wegen des übrigen
- so wihr nicht wißen, noch ver¬
- stehen, die Weisheit Gottes
- zu admiriren, in dem ja wol
- zuzeiten.
- seyn kan, daß sich wächere
- natürliche Kräffte durch die
- Göttliche gnad zu etwas Herr
- liches gebracht werden und
- die Göttliche allerhöchste Weis-
- heit ihren hohen uns verborgen
- nen, doch lob und preiß wür¬
- digsten Zweck dadurch mehr
- erreiche
- a
- Weil nun aber gleichwol
- gewiß, daß kein verstän¬
- diger Mensch, geschweige Gott
- der die weisheit selbst ist
- etwas wolle, oder schließe er
- habe dann deßen einen be¬
- ständigen grund, wodurch
Cite
Leibniz-Handschriften zur Theologie LH 1, 9, fol. 246v. Machine transcription, not an edition: Leibniz Legible (model k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617). https://leibnizlegible.com/page/00068367:0492?run=617