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Leibniz-Handschriften zur Theologie LH 1, 12, 3, fol. 21v

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  1. keine nöthige Erklärung nützlich wäre, sondern
  2. allem durch bloße Edicta und Interdicte
  3. sine ulla judiciali causese cognitione ultenori
  4. füglich ins werck gerichtet, und zum Stande
  5. kommen könte;
  6. Gleichwie es nun zu
  7. erwünschen, daß viele unnöthige Streitfragen
  8. und Schul subtilitäten, als unseelige Gebüh
  9. ein vieler anderer Fragen, allerdings
  10. nicht aus Licht kommen, sondern in ihrer
  11. Autorum gehirn, wie gebohren alßo auch
  12. erstorben und begraben blieben oder
  13. weren intra solos scholarum cancellos
  14. compingiret, und relegiret blieben; Alßo
  15. ist auch zu beklagen, daß etliche Herrn Ro
  16. lifici sogar ihre reflexion und Absehen
  17. auff die ausserliche felicität der Republi
  18. l
  19. n
  20. und Staats ration gehabt, oder doch fürnehm
  21. lich dahin gezielet, alles nach dem winde, nach
  22. der Welt lauff, nach Michavelli Politic,
  23. in deßen Decalogo das erste gebot alßo
  24. lautet; Religio rationi statens famuletur;
  25. oder
  26. Hatte man rationem status, dieses
  27. in volum politicum, welches Pius V. P. R.
  28. rationem Diaboli genennet, Jüglicher aber
  29. ratio status geheißen werden solle, nicht
  30. alßo admiriret, stünde es besser mit der

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Leibniz-Handschriften zur Theologie LH 1, 12, 3, fol. 21v. Machine transcription, not an edition: Leibniz Legible (model k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617). https://leibnizlegible.com/page/00068372:0042?run=617