Leibniz-Handschriften zur Theologie LH 1, 14, fol. 201r
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- nommen,
- annen neef erschienues, nur furngiret, daß werth
- in
- wohlgebener
- vorgen
- 2
- nz erfragen haben.
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- ich unvohnach ganz gewapzig unerbi
- à
- mühsch zu nuzen, itzigen und mit ihrer zeiten verstandet, d
- nöthig so vor eheg *5 vnzog worden, beygeben,
- e
- außage
- e
- Are 8
- Churfürst Joh. Georgii III. Schreiben an Herzog
- Friedrich Carl von Würtenberg. Riets.
- 26. Dec. 1685
- et
- Unser freundlich Dienst, und was wir Liebes
- und gutes vermögen zuvor. Durchleuchtig Hochgebohr¬
- ner Fürst. Freundlicher lieber Vetter und Bruder
- er Lb. lassen wir in freund vetterlichem Vertrauen unver¬
- halten seyn, wie wir erfahren. Daß der bekante Bischoff von
- Thina, biß anhero an unterschiedener Evangelischer Reichsfürsten Hoffen
- wie auch bey Universitaten und andern privat Theologis sich angemeldet,
- udnüzige Vorschlag zu Reunion der protestirenden Kirchen mit dem Rö¬
- mischen ins Mittel bracht, darüber contentien und Erklärung begehrt
- eit vorgeben, so die algemüther der Evangelischen Potentaten und
- Theologen fürderst zum friden praepatiert, und man in einigen haupt
- punctia einig, daß die Spaltung in der Religion, welche bißhero so viel
- Zammlich und weglücks angerichtet, vermittelst eines freyen Concili also
- denn durch Gottes dzend leichtvollends abgethan, und Gott ange¬
- nehme einigkeit gestiftet werden könte. Massen dann von solchen
- des Bischoffs Vorschlägen, uns so wohl Herzog Friderische zu
- Seithen Gotha etc. als auch der verwittibten Landgräfin zu Hessen
- Darmstadt Lbd. Looivertraulichte apertua thun lassen.
- Die wohl wir nun von Grund unsers Herzens wünschen möchten, daß
- Gott die irrenden mit seinem heil. Geist dermassen erleuchtete, daß
- sie die im Pabst thunen eingerissene große Irthümmer und Freuel er
- kenneten, und die helle aus Gottes vort vorscheinende Wahrheit
- selbigen vorzögen, welchen fais erst und uf keine andern arth
- ein christl. und beständiger Kirchenzisch zu hoffen stünde. Nach
- dem aber hiezu allenthalben uf der Römischen Kirchen seiten schlech
- In apparenz in gegenwärtigem negotio, auch wir vernehmen, daß
- der Bischoff von Thina nicht einsten von dem Pabstischen Stuhl zu
- Rom, und denen im heil. Röm. Reich solchen zugethanen Potentaten
- geschweige den außwärtigen Cronen und Interessenten gewalt und
- Vollmacht habe, solche Vorschläge, wie er thut ins Mittel zu bringen,
- Wie
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Leibniz-Handschriften zur Theologie LH 1, 14, fol. 201r. Machine transcription, not an edition: Leibniz Legible (model k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617). https://leibnizlegible.com/page/00068375:0403?run=617