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Leibniz-Handschriften zur Jurisprudenz LH 2, 7, 6, fol. 29v

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  1. Die Schäfferey belangend, so bin ich anno b
  2. 12. July auf das Guht Tinderte gekommen
  3. wenn nun von selbigen dato biß Michaelis
  4. 11 wochen sich finden werden und in den eilff
  5. wochen nichts zugenießen gehabt, als ein wenig Milch
  6. et
  7. undt des feurlager, so kan ich nicht absehen, wo von
  8. Ambtman Hennings die 30 thl. machen will
  9. weil zwey Persohnen nebenst den Hunden dabey
  10. müßen gehalten werden, welche fast mehr kosten
  11. als das wieder einbringet.
  12. wie die aestimation am 12 Julii geschehen 4
  13. tage darnach seyn und die 2 besten Pferde
  14. gestohlen, weil der Hoff nicht feste gewes
  15. welches aus Amptman Heinings Schreiben
  16. Lit A zu ersehen, wie er sicherclahret den
  17. Thäter mit anzuklagen,
  18. Die Schaffte so des Schäffers eigenen Bekamters
  19. nach, Stein als gewesen, daß theils 12 wohl. 13
  20. Kämmer gesöget haben seyn den nechsten Winter
  21. heuffig gestorben, daß wenig davon überblieben
  22. welchen Verlust und schaden nicht sehen
  23. können mit
  24. n
  25. Es bezeugens auch die ersten beiden Zeügen ad art
  26. S. Interroi. A. Daß solche Bänderey gar
  27. zuschlimm gewesen, und was noch darauff
  28. gewesen, ist zu demmahl weil es ein druckener
  29. Sommer gewesen, starck ausgegoßen, wie es gemeint

Cite

Leibniz-Handschriften zur Jurisprudenz LH 2, 7, 6, fol. 29v. Machine transcription, not an edition: Leibniz Legible (model k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617). https://leibnizlegible.com/page/00068426:0058?run=617