Leibniz-Handschriften zur Theologie LH 1, 17, fol. 114r
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- Schae ehe die Ehre hatte Dn. Thorstbew. geschäztes Schreiben zu
- erhalten, war ich begierig. Entwes von den Briefe des Bischoff
- an D. Händeln zu bekommen. Bey denen bekannten Catalogi zu
- des jungen Handels, sind alle deßen Scripturen zerstreuet
- worde, so daß es nicht möglich gewesen etwas davon wir hand
- zu bringen.
- Sudesen ist mir doch ein anders Schreiben
- des Bischoffs ad Sereniss. Quolsbacensem zurgekommen, welches
- in copia beygeleget, aus welchen die schmeichlerische Schreib
- Art des Mannes ersehen werden kan. Viele solche Schr
- ben würden Dero Collection eine sonderbahre starcke, und der
- gantzen Sache ihre gehörige E. Gestalt geben.
- d
- Sonsten habe zwar damahls gemeldet, daß D. Händels Sententia
- hier nicht angetroffen. Es hat mir aber doch hernach gegla
- solche von D. Händels eigenen Sand, und beygefügten einigen
- e
- mit Bleyweiß geschriebenen Änderungen, nebst des Bischoff
- Regulii et mediis, zu erhalten, und ich zweifle gar nicht
- daß noch Ew. Horsthart gemacht zu Anmerkung, nicht
- hier und der Veränderungen listiger Weise angebracht
- worden.
- Glaublich ist es gar nicht, daß der Pächßliche
- Stuhl eine Sache von solcher Wüfigkeit einem einigen Mann
- haben,
- solte aufgetragen, und noch weniger daß es mit vorbeygehung
- der Jesuiten der Große Stütgenwalter den Päbstl. Kirche
- solte geschehen seyn.
- Wäre alles dieses zusammen ich meine
- die Regq-medd. de Sentent, nicht zu groß, so würde es zu
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Leibniz-Handschriften zur Theologie LH 1, 17, fol. 114r. Machine transcription, not an edition: Leibniz Legible (model k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617). https://leibnizlegible.com/page/00068469:0227?run=617